"Stadtraum für uns": "Neustart Kultur" für die Hammerhütte
Projekt mobilisiert und möbliert das Viertel

Marc Baruth und Mirjam Elburn von der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein haben das Projekt „Stadtraum für uns“ organisiert.
  • Marc Baruth und Mirjam Elburn von der Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein haben das Projekt „Stadtraum für uns“ organisiert.
  • Foto: Jugendkunstschule
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

sz/zel Siegen. „Stadtraum für uns“ ist ein neues offenes Projekt, das die Jugendkunstschule Siegen-Wittgenstein und der Verein „Bunte Hammerhütte“ für Soziokultur gemeinsam anbieten wollen. Es richtet sich an alle Jugendlichen ab 14 Jahren und besonders an solche, die im Stadtviertel Hammerhütte leben. Konzipiert und organisiert haben das Projekt Marc Baruth und Mirjam Elburn von der Jugendkunstschule. Elburn ist zugleich Gründungsmitglied der „Bunten Hammerhütte“. Gefördert wird „Stadtraum für uns“ im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“ des Fonds Soziokultur (Bonn) mit 21000 Euro.
Der Fonds Soziokultur unterstützt Projekte, bei denen „analoge und digitale Kulturformate nicht länger als Gegenpole erscheinen, sondern zu einem passenden Gesamtkonzept verbunden werden“, wie es auf der Homepage heißt.

Nachdenken über Helden und Heldinnen

Der Fonds Soziokultur unterstützt Projekte, bei denen „analoge und digitale Kulturformate nicht länger als Gegenpole erscheinen, sondern zu einem passenden Gesamtkonzept verbunden werden“, wie es auf der Homepage heißt. Für Siegen bedeutet das konkret: Es finden Workshops zu den Themen 3-D-Druck, Augmented Reality, Fotografie, Generative Gestaltung, Graffiti, Illustration, Musik, Skulptur, Text und mehr statt. Der nächste heißt „Held*innen gesucht“ und findet vom 9. bis 13. August statt. Mit Mirjam Elburn und Silke Krah arbeiten die Jugendlichen mit Holz, Ton und Pappmaché und formen so persönliche Vorbild-Figuren.

Mit Style Fiasko Betonwürfel gestalten

Von zentraler Bedeutung soll der Workshop „Painted Rocks – Kulturhocker statt grauer Beton“ an vier Terminen im September/Oktober sein. Gemeinsam mit Oliver Schneider und Harei Meise vom Street-Art-Verein Style Fiasko können die Jugendlichen große Betonwürfel als Sitzmöbel farblich gestalten. Die Steinmöbel sollen im Viertel Hammerhütte aufgestellt werden, sie können als Treffpunkt dienen, Austausch anregen. Auf jedem Betonkubus soll ein QR-Code angebracht werden, über den „Ereignisse vergangener kultureller Aktionen im Viertel aufgerufen werden können“, wie es im Flyer zum Projekt heißt, etwa im realen Raum mittels Augmented Reality (AR).

Kreis und Stadt unterstützen das Projekt

„Stadtraum für uns“ will Jugendliche dazu einladen, ihren Stadtraum zu erträumen und zu gestalten. Unterstützt wird das Projekt (Laufzeit bis November) aus dem dem Fonds „Junge Kultur im Kreis Siegen-Wittgenstein“ und von der Kulturabteilung der Stadt Siegen. Deren Leiterin Astrid Schneider helfe unbürokratisch in Bezug auf Genehmigungen und Organisation aller Belange, die den öffentlichen Stadtraum betreffen, wie Marc Baruth, Geschäftsführer der Jugendkunstschule, mitteilt. Die Firma Quast besorgt die 14 Betonkuben, auch die Siegener Versorgungsbetriebe unterstützen.
Die Teilnahme an den Workshops ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der Jugendkunstschule unter Tel. (01 76) 24 15 46 03 (werktags von 9 bis 12 und 15 bis 17 Uhr) oder per E-Mail an info@stadtraumfueruns.de. Weitere Infos u. a. auf Facebook und Instagram.

Autor:

Redaktion Kultur

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