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„Kasper und der Geist der Weihnacht“ beim "Virtuellen Hut"
Puppenspiel vor der Bescherung

Weihnachten in Kasperstadt: Am schönsten ist es, wenn man teilt. Das Kölner Puppentheater SternKundt spielte im "Virtuellen Hut" eine kindgerechte Variante von Dickens' "Weihnachtsgeschichte".
  • Weihnachten in Kasperstadt: Am schönsten ist es, wenn man teilt. Das Kölner Puppentheater SternKundt spielte im "Virtuellen Hut" eine kindgerechte Variante von Dickens' "Weihnachtsgeschichte".
  • Foto: Veranstalter
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

juch Siegen. Da verging die Zeit wirklich wie im Flug: Denn um den Kindern das Warten aufs Christkind zu verkürzen, kam den Veranstaltern vom Kreis-Kulturbüro und "Der virtuelle Hut" in diesem Jahr eine ganz besondere Idee. In der vergangenen Woche hatten sie eine Puppentheatervorstellung des Theaters SternKundt im Siegener Lyz aufgezeichnet, und die Kinder konnten sich diese am Vormittag des Heiligen Abends zusammen mit ihren Eltern im Internet anschauen. Mit dem Stück „Kasper und der Geist der Weihnacht“ erzählten Ulrike Kundt und Joachim Stern kindgerecht davon, was Weihnachten wirklich bedeutet, und ließen damit schnell Vorfreude auf das bevorstehende Fest aufkommen.

juch Siegen. Da verging die Zeit wirklich wie im Flug: Denn um den Kindern das Warten aufs Christkind zu verkürzen, kam den Veranstaltern vom Kreis-Kulturbüro und "Der virtuelle Hut" in diesem Jahr eine ganz besondere Idee. In der vergangenen Woche hatten sie eine Puppentheatervorstellung des Theaters SternKundt im Siegener Lyz aufgezeichnet, und die Kinder konnten sich diese am Vormittag des Heiligen Abends zusammen mit ihren Eltern im Internet anschauen. Mit dem Stück „Kasper und der Geist der Weihnacht“ erzählten Ulrike Kundt und Joachim Stern kindgerecht davon, was Weihnachten wirklich bedeutet, und ließen damit schnell Vorfreude auf das bevorstehende Fest aufkommen.

Mit anderen zu teilen, macht glücklich

Es ist kurz vor Weihnachten, und die Bewohner von Kasperstadt stecken voller Freude in den Vorbereitungen auf das große Fest. Nur der übelgelaunte, geizige Zauberer möchte davon nichts wissen und versucht, allen die gute Stimmung zu nehmen. Damit kommt er allerdings nicht sehr weit. Denn ziemlich unverhofft macht er eines Nachts Bekanntschaft mit Kasper und dem Geist der Weihnacht. Diese verfolgen nur ein Ziel: Der Zauberer soll sich endlich ändern, mit allen zusammen in Kasperstadt Weihnachten feiern und von seinem angehäuften Reichtum etwas abgeben. Nur widerwillig kommt er dem Wunsch des Geistes nach, doch am Ende findet der Zauberer so heraus, worauf es an dem großen Festtag wirklich ankommt: Mit anderen zu teilen und Liebe weiterzugeben, verbreitet Freude und macht glücklich.

Kindheitserinnerungen werden wach

Die beiden Puppenspieler brachten den Kindern diese wichtige Botschaft mit der nötigen Portion Humor nahe. Insbesondere die grüne Hexe sorgte mit ihren grauenhaften Gesangskünsten bestimmt für Lacher bei den Zuschauern. Durch die liebevoll von Hand gestalteten Holzpuppen wurde die Vorstellung nicht nur für die Kleinen zu einem besonderen Erlebnis. Bei dem ein oder anderen Erwachsenen kamen auch sicher Erinnerungen an die eigene Kindheit auf. Nicht zuletzt trugen die wunderschönen Kulissen zum Gelingen der Vorführung bei, und die Zuschauer konnten so die spannende Geschichte fast hautnah miterleben. Mit der passenden musikalischen Untermalung kam erst recht Weihnachtsstimmung auf, und das Stück wirkte dadurch richtig authentisch.

Angelehnt an Dickens' "Weihnachtsgeschichte"

Insgesamt gelang es Ulrike Kundt und Joachim Stern hervorragend, den bekannten Klassiker „Eine Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens mit Märchenmotiven zu verbinden und damit nicht nur den Kindern eine Freude zu bereiten. Besser hätte die Einstimmung auf das Weihnachtsfest nicht sein können.

Autor:

Redaktion Kultur

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