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ZDF-Herzkino: 40. Katie Fforde-Verfilmung „Für immer Mama“
Rebecca Immanuel: Eine Botschaft an die Frauen

Fest entschlossen: Helen Carter (Rebecca Immanuel) will ihre Abschlussprüfung in Medizin nachzuholen. Katie Fffordes „Für immer Mama“ läuft an diesem Sonntag im ZDF.
  • Fest entschlossen: Helen Carter (Rebecca Immanuel) will ihre Abschlussprüfung in Medizin nachzuholen. Katie Fffordes „Für immer Mama“ läuft an diesem Sonntag im ZDF.
  • Foto: ZDF/Rick Friedman
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la - Rebecca Immanuel zur SZ: „Stolz auf meine erste CD.“
la  Berlin. Sie hat sich ihren größten beruflichen Wunsch erfüllt und die Zeit der Corona-Pandemie genutzt: Rebecca Immanuel. Die Berlinerin, geboren in Oberhausen, aufgewachsen in Hamburg, die zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen im TV gehört (unter anderem aktuell „Der Bergdoktor“, „Die Eifelpraxis“ und immer noch in Erinnerung als schlagfertige Anwältin in der Serie „Edel & Starck“ an der Seite von Christoph M. Ohrt), coverte zehn englische Weihnachtslieder, die sonst fast nur von Männern gesungen wurden.
Erste CD veröffentlicht: "Light"Vor einer Woche, zu ihrem 50. Geburtstag, erschien die CD, die den beziehungsreichen Titel „Light“ trägt.

la - Rebecca Immanuel zur SZ: „Stolz auf meine erste CD.“
la  Berlin. Sie hat sich ihren größten beruflichen Wunsch erfüllt und die Zeit der Corona-Pandemie genutzt: Rebecca Immanuel. Die Berlinerin, geboren in Oberhausen, aufgewachsen in Hamburg, die zu den meistbeschäftigten Schauspielerinnen im TV gehört (unter anderem aktuell „Der Bergdoktor“, „Die Eifelpraxis“ und immer noch in Erinnerung als schlagfertige Anwältin in der Serie „Edel & Starck“ an der Seite von Christoph M. Ohrt), coverte zehn englische Weihnachtslieder, die sonst fast nur von Männern gesungen wurden.

Erste CD veröffentlicht: "Light"

Vor einer Woche, zu ihrem 50. Geburtstag, erschien die CD, die den beziehungsreichen Titel „Light“ trägt. „In dieses Album“, sagt Rebecca Immanuel im SZ-Interview, „ist mein gesamtes spirituelles Wissen aus 50 Lebensjahren geflossen. Und ich bin unendlich stolz.“ Für sie ist „Light“, als ob sie ein Licht in die Dunkelheit eines Dezembertages tragen würde.
Das zu verwirklichen, was man sich immer gewünscht hat, geht auch konform mit ihrer Rolle der Helen Carter in der 40. Katie-Fforde-Verfilmung in der „Herzkino“-Reihe (am Sonntag, 20.15 Uhr, ZDF). In „Für immer Mama“ spielt sie eine Frau, die ihren Job im Drugstore ihrer Freundin an den Nagel hängt, noch einmal zur Universität geht, um endlich ihr Medizinstudium abzuschließen.
Dieses hatte sie als junge Frau nicht beenden können, als sie schwanger wurde und plötzlich allein dastand. Dass diese Entscheidung nicht unproblematisch ist, versteht sich. Besonders dann, wenn man einen erwachsenen Sohn (Jascha Baum) hat, der ins Hotel Mama zurückkehrt und das Studium sein lässt. Dafür aber den Flirt seiner Mutter mit Marc Bloom (Alexander Wipprecht) torpediert, zudem seine Freundin Sarah geschwängert hat und sich weigert, Verantwortung zu übernehmen.

"Frauen, traut euch was!"

Die Berlinerin hat mit ihrer CD aber auch eine Botschaft an alle Frauen in der Mitte des Lebens: „Frauen, traut euch was! Und: Es ist nie zu spät, egal wie alt du bist, Begonnenes zu vollenden oder einen Neustart zu wagen.“ Auch die Entscheidung, ein Kind, wie Helen Carter, allein großzuziehen, ringt ihr Respekt ab. „Ich wünsche mir nur“, sagt Rebecca Immanuel, „dass alleinerziehenden Vätern und Müttern in der Gesellschaft mehr Respekt gezollt und sie besser begleitet würden. Die Doppelbelastung darf nicht auch noch zum finanziellen Nachteil geraten.“
Es gibt noch ein anderes Thema, das die Schauspielerin – verheiratet, Mutter eines zehnjährigen Sohnes – stark beschäftigt, und das ist Bildung. Sie ist Patin der Stiftung Lesen, engagiert sich für die Stiftung „ZuWendung“ und ist Botschafterin von Ankerland, das sich um traumatisierte Kinder und Jugendliche kümmert. Das Engagement ist keine Alibifunktion.

Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Leben

„Bildung“, sagt Rebecca Immanuel, „ist der Schlüssel zu einem besseren Leben und friedvollem Zusammensein auf der ganzen Welt.“ Sie hält es für enorm wichtig, Kinder zum Lesen zu animieren. „Meine Mutter“, sagt die Berlinerin, „hat immer sehr viel vorgelesen. In meiner Familie gibt es eine große Liebe zu Büchern, und die habe ich an meinen Sohn vererbt.“ Und das ging wie? „Wir haben ihm jeden Abend, als festes Ritual, eine Geschichte vorgelesen, und ich habe mit ihm gesungen. Das Vorlesen schult den Sprachschatz, zum anderen befähigt es Kinder, ihre Gedanken und Ideen in passende Worte kleiden zu können und die fördert Fantasie.“

Eigene Fantasie ist wichtig

Die eigene Fantasie, und darauf legt sie Wert. „Nicht die, die Fernsehmacher, Cartoon-Zeichner oder die Produzenten von Computerspielen entwickeln.“ Die abendliche Vorlesestunde hat genutzt. Rebecca Immanuel: „Mein Sohn hat tolle Kinderbücher gehabt, und jetzt, mit zehn Jahren, liegt er in den Schulferien nach dem Fußballspielen natürlich auf dem Sofa, liest und hat die Comics entdeckt.“ Wichtig ist ihr, rückblickend in der Erziehung, dass man als Eltern sehr dicht am Kind dran bleibt, auslotet, was die Stärken und die Schwächen des Nachwuchses sind, die Kinder liebevoll und tatkräftig unterstützt, sie fördert, aber nicht versucht, seine eigenen Wünsche auf die Kinder zu übertragen. Rebecca Immanuel: „Kinder sollten nicht im zarten Alter von acht bis neun Jahren vor Computerspiele gesetzt werden, die eigentlich für Zwölf- bis 16-Jährige gedacht sind.“
In einer nicht immer leichten Zeit für Kinder in der technisierten Welt hat die Mutter eines Zehnjährigen eine klare Meinung zu Erziehungsfragen: „Das größte Geschenk, das wir unseren Kindern mitgeben können, ist, dass wir sie lieben, dass wir ihnen vertrauen, sie unterstützen und zur Selbstständigkeit erziehen.“ Ein Ratschlag, den sie auch in ihrer Rolle als Helen Carter beherzigt. Jörg Langendorf

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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