6. Siegener „Nacht der Musik“ am 16. November (Video)
Schlendern und genießen

Ein Glanzlicht in der dunklen Jahreszeit ist die Siegener „Nacht der Musik“ – das meinen Stadtrat Arne Fries, Ulrich Bruch (Sparda Bank), Josephine Rottler (Kultur Siegen), Christoph Brombach (Innogy) und Angelika Braumann, Leiterin der Fritz-Busch-Musikschule (v. l.).
  • Ein Glanzlicht in der dunklen Jahreszeit ist die Siegener „Nacht der Musik“ – das meinen Stadtrat Arne Fries, Ulrich Bruch (Sparda Bank), Josephine Rottler (Kultur Siegen), Christoph Brombach (Innogy) und Angelika Braumann, Leiterin der Fritz-Busch-Musikschule (v. l.).
  • Foto: Stadt Siegen
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

sz Siegen. Wer entspannt durch die Siegener Oberstadt schlendern und dabei eine Vielfalt musikalischer Leckerbissen genießen möchte, der sollte sich Samstag, 16. November, im Kalender vormerken. Denn an diesem Abend lädt Kultur Siegen zur 6. „Nacht der Musik“ ein. Zwischen 20 und 23 Uhr werden Kirchen, Museen, die Städtische Galerie Haus Seel, das Krönchen-Center und das Rathaus zu Konzertsälen für Chöre und Instrumental-Ensembles aus Stadt und Region. Insgesamt 27 Gruppen geben Kostproben ihres Könnens. Die Zuhörer können vorbeischauen, zuhören, so lange sie möchten, und zum nächsten Spielort ziehen. Die Türen sind laut Mitteilung der Veranstalter den ganzen Abend geöffnet. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.

Traditionschöre und junge Ensembles

Die Idee zur „Nacht der Musik“ entstand anlässlich des Bundeswettbewerbs der Laien-Orchester, der 2014 in Siegen ausgetragen wurde. Man wollte bei den Gästen aus ganz Deutschland eine musikalische Visitenkarte abgeben und ein breites Spektrum an Ensembles und Musikrichtungen zeigen. Inzwischen hat sich die „Nacht der Musik“ zu einem veritablen Chor-Festival entwickelt. Von den 27 mitwirkenden Gruppen sind 18 Chöre, darunter traditionsreiche Singgemeinschaften wie der MC 1888 Wilnsdorf, der MGV 1848 Salchendorf und der Männerchor Euterpe 1853. Mit dabei sind aber auch in jüngerer Zeit gegründete A-cappella-Gruppen wie Ton-Rebellion, die Stimmbänd oder Fun4Voices.

Chöre bieten u.a. Gospel, Klassik, Pop und Rock

Die Sängerinnen und Sänger bewegen sich zwischen den Genres Volksmusik, kirchliche Musik, Gospel, Klassik, Pop und Rock. Die 18 Chor-Auftritte sind auf die drei Stadtkirchen verteilt: Martinikirche, Marienkirche und Nikolaikirche. Die Ensembles haben jeweils eine halbe Stunde Zeit, sich dem Publikum zu präsentieren. Wer sich mit dem Gedanken trägt, selbst einem Chor beizutreten, kann den Abend für ein „Speed Dating“ nutzen und einen Eindruck von den unterschiedlichen Klangfarben der Gruppen gewinnen.

Pianist Alexander Breitenbach kommt

Neben den Chören sind die Ensembles der Fritz-Busch-Musikschule der Stadt Siegen die zweite Säule, die die „Nacht der Musik“ trägt und über die letzten Jahre erfolgreich gemacht hat. Fester Programmbestandteil ist das „Forum junger Instrumentalisten“ im historischen Ratssaal, bei dem sich ab 20 Uhr junge Solisten und Ensembles vorstellen, bevor Dozenten der Musikschule die Novemberkälte mit heißen spanischen und südamerikanischen Rhythmen vertreiben wollen. Der Pianist Alexander Breitenbach, ehemals Fritz-Busch-Musikschüler und vielfach ausgezeichnet in nationalen und internationalen Wettbewerben, beschließt den Abend im Ratssaal mit einem Konzert klassischer Klavierliteratur. Als Ort für barocke Musik hat sich das Obere Schloss etabliert. Hier spielen von 20 bis 21.30 Uhr Schüler und Lehrkräfte der Abteilung „Alte Musik“.

Mammone, Sperl, Panten und andere sind dabei

Die Reihe der musikalischen Stilrichtungen ließe sich noch fortsetzen. Von Soul über Latin, Rock und Pop bis zu Gitarrenmusik der spanischen Romantik kommen in der „Nacht der Musik“ alle Farben zu Gehör. Lokale Größen wie Mario Mammone, Hartmut Sperl und Klaus Panten gestalten das Programm neben Newcomern wie dem Trio SouLogy. Als Sponsoren sind die Sparda Bank und der Innogy SE im Boot. Zur Veranstaltung ist ein Programmheft erschienen, das in den Rathäusern und vielen Geschäften ausliegt. Das komplette Programm gibt es auch als Download auf www.siegen.de.

Autor:

Redaktion Kultur aus Siegen

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