Abiturienten des Dresdner Kreuzchores auf Tour
Schönste Vokalmusik von Millenium

Nach dem Abi auf Deutschland-Tour: Das Vocalensemble Millenium, bestehend aus Abiturienten des Dresdner Kreuzchores, erfüllte die Talkirche in Geisweid mit A-cappella-Gesang auf hohem Niveau.
  • Nach dem Abi auf Deutschland-Tour: Das Vocalensemble Millenium, bestehend aus Abiturienten des Dresdner Kreuzchores, erfüllte die Talkirche in Geisweid mit A-cappella-Gesang auf hohem Niveau.
  • Foto: Julia Chojetzki
  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

juch Geisweid. A-cappella-Musik vom Allerfeinsten und auf hohem Niveau konnten am Freitagabend die zahlreichen Besucher in der Talkirche Geisweid genießen. Das Vocalensemble Millenium, bestehend aus den diesjährigen Abiturienten des Dresdner Kreuzchores, befindet sich zurzeit auf Deutschlandtournee. An diesem Abend präsentierten die Sänger eine bunte Mischung aus geistlichen Chorwerken, Spirituals und Popmusik und zogen damit die Zuhörer gleich von Beginn an in ihren Bann.

Eröffnung mit gregorianischem Gesang

Eröffnet wurde das Konzert mit den beiden ruhigen gregorianischen Chorälen „Qui manducat“ und „Circuibo et immolabo“, der ältesten notierten Vokalmusik. Bei den italienischen Motetten „Confitemini Domino“ sowie „Cantate Domino“ berührten die Sänger mit ihren hervorragenden Stimmen. Mit den englischen Stücken „O Lord, How Manifold Are Thy Works“ und „Remember Me, O Lord“ hinterließen sie ordentlich Eindruck beim Publikum. Das „Ave Maria“ von Joseph G. Rheinberger war eine Wohltat für die Ohren, und in „Gebet“ baten die Sänger um Gottes Beistand in schweren Zeiten. Durch „Herr, lehre doch mich“ erinnerte die Formation das Publikum daran, dass wir alle einmal sterben müssen.

"Ein gut's Liedlein" gesungen

Schwungvoll, mit einem gekonnten Wechsel zwischen schnellen und andächtigen Passagen, trug das Ensemble Millenium das Stück „O Come, Let Us Sing“ vor.
Flott ging es weiter mit dem Spiritual „Nobody Knows The Trouble I’ve Seen“, und nach der Pause kamen die Stimmen der einzelnen Sänger bei „Nun fanget an, ein gut’s Liedlein zu singen“ zur vollen Entfaltung. Beeindruckend! Ergreifend sang das Ensemble dann in „L’homme armé – A la guerra“ vom Aufruf zu den Waffen, um den Krieg der Liebe zu gewinnen, und herrlich fließend waren die Stücke „Wach auf, meins Herzens Schöne“ sowie „Gute Nacht“.

Comedian Harmonists und Wise Guys

Mit „Das ist die Liebe der Matrosen“ von den Comedian Harmonists brachten die Sänger das Publikum zum Schmunzeln, und die beiden Stücke „Deutsche Bahn“, bei dem die Formation die Deutsche Bahn humorvoll aufs Korn nahm, sowie „Probier’s mal mit ’nem Bass“ von den Wise Guys brachten sie nun endgültig ausgelassene Stimmung in das Gotteshaus. „California Dreaming“ und „Stand By Me“ sorgten für wahre Begeisterung. Mit dem eindrucksvollen „Crazy“ und der Zugabe „Barbara Ann“ ging das imposante Konzert zu Ende. Das Publikum verabschiedete sich mit lautstarkem Applaus.

Autor:

Redaktion Kultur aus Siegen

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