Sängerin und Gitarrist Peter Schneider als Duo
Sing Along musizierte mit Jördis Tielsch

Singer-Songwriterin Jördis Tielsch (vorne mit Geige) wurde vom Achenbacher Pop-Chor Sing Along zur Freude des Publikums als „Akustik-Leckerbissen“ präsentiert. Begleitet von ihrem Gitarristen Peter Schneider begeisterte sie mit Coversongs und eigenen Stücken.
  • Singer-Songwriterin Jördis Tielsch (vorne mit Geige) wurde vom Achenbacher Pop-Chor Sing Along zur Freude des Publikums als „Akustik-Leckerbissen“ präsentiert. Begleitet von ihrem Gitarristen Peter Schneider begeisterte sie mit Coversongs und eigenen Stücken.
  • Foto: Bärbel Althaus
  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

ba Siegen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen waren am Samstagabend zahlreiche Besucher in die Aula des Peter-Paul-Rubens-Gymnasiums am Rosterberg gekommen, um sich mit dem Konzert des Achenbacher Pop-Chors Sing Along in die schwungvolle Welt der Musik entführen zu lassen. Das Freibad frühzeitig zu verlassen und den Grillabend zu verschieben, erschien auch deshalb reizvoll, weil es dem Chor und seiner Leiterin Christina Schmitt gelungen war, bei diesem Konzert einen „Akustik-Leckerbissen“ zu offerieren. Denn die Singer-Songwriterin und Ausnahmemusikerin Jördis Tielsch hatte gemeinsam mit ihrem Gitarristen Peter Schneider ihr Kommen zugesagt.Doch bevor das Jördis-Tielsch-Duo Saiten und Stimme in Schwingung bringen konnte, zeigte bereits Sing Along mit „Footloose“, einem Film-Hit aus den 80er-Jahren, unbändige Lebensfreude. Dem schwungvollen Einstieg durch die Reise der Popmusik folgten mit „Take Me Home“ von Pentatonix und „Rather Be“ von Clean Bandit zwei Songs, die Liebe und Verbundenheit ausdrücken. Ein Gefühl, von dem sich Rio Reiser im folgenden Song „Junimond“ bereits verabschiedet hat.

Jördis Tielsch überzeugte mit Stimme und Instrumenten

Viele Emotionen zeigte dann allerdings Jördis Tielsch, die einmal mehr mit warmer Stimme und anspruchsvollen Songs überzeugte. „Ich freue mich sehr, dass ich heute hier zu Gast sein darf. Es war sehr schön, heute wieder in die Schule zu gehen“, begrüßte sie lächelnd die Zuschauer, bevor sie mit „Narrow Daylight“ und ihrem eigenen Song „Alles Glück der Erde“, den sie einem Freund gewidmet hat, trotz der hohen Temperaturen Gänsehautgefühl erzeugte. Obwohl niemand den Cowboyhut oder gar das Pony dabei hatte, ritt das Duo anschließend mit den Zuschauern musikalisch westwärts und sorgte mit „Creepin‘ in“ für Country-Stimmung. Derart in Schwung gebracht, stand einem gemeinsamen Singen nichts mehr im Wege. Jördis Tielsch schleppte das Akkordeon auf die Bühne („das ist immer so schwer, das Ding“) und stimmte ein aufmunterndes „Hold Your Head Up High“ an, in das das Publikum erst noch zaghaft einstimmte.

Sing Along ermunterten zum Mitsingen

Deutlich mutiger und durch Getränke in der Pause gestärkt agierte der Zuschauerchor bei der von Sing Along initiierten Mitsingaktion. Begleitet von der Chorband mit Daniel Noriely (Bass), Julian Röcher (Piano) und Boris Marcukaitis (Schlagzeug) wurde dabei eifrig das James-Bond-Thema zum Besten gegeben. Anschließend stürzten sich Jördis Tielsch und Peter Schneider mit dem gleichnamigen Song wieder „Kopfüber“ ins Geschehen, boten eine hinreißende Version des Sting-Songs „Fields Of Gold“ und brachten Geige und Gitarre mit „Toss The Feathers“ von The Corrs zum Glühen. So sehr, dass Peter Schneider eine Gitarrensaite riss und schnell Ersatz gefunden werden musste. Glücklicherweise erfolgreich, denn so konnten die Zuschauer bei „Guiding Light“, einem Song des nordirischen Musikers Foy Vance, sowie „Wenn du mich suchst“ von ihrem neuen Album „Kleine Stadt, großes Kino“ erneut Tielschs markanter Stimme lauschen.

Konzerte in Kreuztal und im Lÿz

Stehende Ovationen zeugten von der Begeisterung des Publikums, das mit dem Coldplay-Song „Fix You“ gemeinsam von Sing Along, Jördis Tielsch und Peter Schneider verabschiedet wurde. Wer nach diesem gelungenen Auftritt, Lust auf mehr von Jördis Tielsch bekommen hat, kann sie am 14. Juli in Dreslers Park in Kreuztal sowie am 26. Januar 2020 im Siegener Kulturhaus Lÿz erneut live erleben.

Autor:

Bärbel Althaus (Freie Mitarbeiterin) aus Wilnsdorf

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