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Fritz-Busch-Musikschule beim "virtuellen Hut"
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Gaben eine klasse Vorstellung: Aglaja Camphausen (Gesang und Cello) mit Ulrich van der Schoor (Piano).
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  • Gaben eine klasse Vorstellung: Aglaja Camphausen (Gesang und Cello) mit Ulrich van der Schoor (Piano).
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  • hochgeladen von Claudia Irle-Utsch (Redakteurin)

anwe Siegen. Auch in den Musikschulen sind die virtuellen Zeiten längst angebrochen und deren Lehrkräfte unterrichten ihre Schülerinnen und Schülern in der gegenwärtigen Krise mittlerweile online. Aber ein Konzert von Musik-Dozierenden im virtuellen Raum? Eher ungewöhnlich, aber letztlich kein Problem! Am Mittwochabend kamen einige der Dozierenden der Fritz-Busch-Musikschule Siegen zu einem Konzert der außer-curricularen Art für das Format „Der virtuelle Hut“ im Schauplatz des Siegener Kulturhause Lÿz zusammen, um – natürlich in sicherem Abstand voneinander und in „Kleingruppen“ nacheinander – ihre Künste hören zu lassen. Weltweit!
"Der Onkel Doktor hat gesagt ...

anwe Siegen. Auch in den Musikschulen sind die virtuellen Zeiten längst angebrochen und deren Lehrkräfte unterrichten ihre Schülerinnen und Schülern in der gegenwärtigen Krise mittlerweile online. Aber ein Konzert von Musik-Dozierenden im virtuellen Raum? Eher ungewöhnlich, aber letztlich kein Problem! Am Mittwochabend kamen einige der Dozierenden der Fritz-Busch-Musikschule Siegen zu einem Konzert der außer-curricularen Art für das Format „Der virtuelle Hut“ im Schauplatz des Siegener Kulturhause Lÿz zusammen, um – natürlich in sicherem Abstand voneinander und in „Kleingruppen“ nacheinander – ihre Künste hören zu lassen. Weltweit!

"Der Onkel Doktor hat gesagt ..."

Los ging es gleich virtuos mit herzlichen Liebesgrüßen aus Siegen, mit Edvard Elgars „Salut d’Amour“, der Musikschul-Macherinnen Angelika Braumann (Gesang, Violine) und Linda Löbbecke (Klavier), die dann die Bühne frei machten für Ulrich van der Schoor (Klavier) und Aglaja Camphausen (Gesang, Cello). Diese wussten mit Peter Igelhoffs „Der Onkel Doktor hat gesagt“ auch in diesen Zeiten gute Ratschläge zu geben. Die Rede war (in manch dazu gedichteten Zeilen) von Diäten ohne Milch und Sahne und von der Abstinenz von Fleischeslust – Anspielungen auf einen nur allzu bekannten Corona-Mediziner dieser Tage inklusive. Auch der allgegenwärtige Fitness-Wahn blieb nicht unthematisiert. Und da diese Zeit so einige Neuheiten (der Slalomlauf am Kanal in Köln, die körperliche Vernachlässigung im Homeoffice-Status …) mit sich bringt, kam mit Marlene Dietrichs „Wenn die beste Freundin“ die Vorfreude auf wieder „normale Zeiten“ gerade recht. „Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“, ein unvergessener Schlager von Peter Kreuder (hier wusste Aglaja Camphausen auch mit ihrem Cello die wunderbare Atmosphäre einzufangen) führte hinüber zu „Frau Levy“ und zu Ralph Benatzkys „‘s ist einmal im Leben so“ aus der Operette „Im Weißen Rössl“.

Samba, Jazz und: Mitpfeifen

Die Gitarristen Justus Bien und Johannes Koch (mit einer über 100 Jahre alten Gitarre) beschenkten das Online-Publikum mit zwei Eigenkompositionen und nutzten ihre Instrumente auch perkussionstechnisch. Justus Bien demonstrierte seine Fingerfertigkeit bei „Monkey Mind“ und „Mission Impossible“.Klaus Panten (Querflöte), Johannes Koch (Gitarre), Mario Mammone (Kontrabass, E-Bass) und Christian Schneider (Drums) gestalteten das Finale des eigentlich viel zu schnell vorübergehenden, musikalischen All-Star-Abends und verwöhnten mit heißblütigen brasilianischen Stücken („Samba Dance“, „Xaxado Coco“ oder auch „Felicidade“) und Jazzigem wie dem „Shaker Song“ und „River Quay“, das einen dann doch unwillkürlich zum Mitpfeifen anregte.
Wie immer durften auch bei diesem Konzert des „Virtuellen Huts“ die Zuschauer ihr Portemonnaie gern weit für monetären „Support“ öffnen; dieses Mal für Stipendien für Schülerinnen und Schüler der Fritz-Busch-Musikschule.

Gaben eine klasse Vorstellung: Aglaja Camphausen (Gesang und Cello) mit Ulrich van der Schoor (Piano).
Im All-Star-Team zu erleben: Gitarrist Johannes Koch und Mario Mammone, diesmal am Kontrabass.
Autor:

Anna Maria Weber (Freie Mitarbeiterin) aus Siegen

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