Mirjam Elburn stellt im Kulturbahnhof Kreuztal aus
Spiel um Verstecken und Entdecken

Mirjam Elburn, kokett versteckt in ihrer multimateriellen Installation im Schaufenster des Kulturbahnhofs Kreuztal. Die Künstlerin findet aber: „You Can‘t Hide Anymore“.
  • Mirjam Elburn, kokett versteckt in ihrer multimateriellen Installation im Schaufenster des Kulturbahnhofs Kreuztal. Die Künstlerin findet aber: „You Can‘t Hide Anymore“.
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  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

ne Kreuztal. Die Künstlerin Mirjam Elburn hat viel gesehen: Aus Kaan stammend, zog sie nach Saarbrücken, studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Kunst, wurde Meisterschülerin von Sigurd Rompza, stellt seitdem national und international aus, macht Museumspädagogik und fliegt nach Kanada, Marokko oder Andalusien zu Projekten oder Studienaufenthalten. Ihre Kunst verhandelt die Begriffe von Ästhetik und Kommunikation neu, bekannt sind ihre Arbeiten mit Menschenhaaren, Papier und Textilien, die von Körperlichkeiten, vom Intimen oder von Nähe erzählen, die mit Schnittmusterbögen, Büchern und Fundstücken auch die Aspekte der Genderklischees hinterfragen oder illustrieren.

Nicht mehr verstecken

„You Can‘t Hide Anymore“ (du kannst dich nicht mehr verstecken) titelt die Kunstschau – der 45. Szenenwechsel – in Kreuztal, die im Rahmen des diesjährigen Kunstsommers stattfindet und nun ein Vierteljahr, bis 4. Oktober, im gut zwölf Meter langen Schaukasten oder Schaufenster in der ehemaligen Schalterhalle, nun Durchgang zu den Gleisen, ausgestellt ist (Montag bis Freitag von 7 bis 16 Uhr). Und durch Farbigkeit, Transparenz und Fleiß beeindruckt: Elburn hat die vielen Vorhangdetails handgefertigt, Musterformen aufgesprüht auf Stoffbahnen, diese dann ausgeschnitten und neu zusammengenäht, an Latten aufgehängt und in der Riesenvitrine effektvoll platziert.

Erinnerung an Vorhänge in Marokko und Andalusien

Entstanden ist ein Spiel um Verstecken und Entdecken, mit Durchsichten und Verstellungen, Positiv- und Negativformen, jenen Vorhängen und Gardinen vergleichbar, die die Künstlerin bei ihren Aufenthalten in Marokko und Andalusien an Balkonen, vor Türen und Fenstern oder Durchgängen gesehen hat.
Zur Ausstellungseröffnung vergangenen Donnerstag begrüßte Kulturausschussvorsitzender Jochen Schreiber ein großes interessiertes Publikum, Kunstwissenschaftlerin Ines Rüttinger vom Museum für Gegenwartskunst Siegen führte in das Werk Elburns ein.

Autor:

Olaf Neopan Schwanke (Freier Mitarbeiter) aus Siegen

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