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Philharmonie Südwestfalen gibt im Juni zwei Konzertblöcke
Streicher auf Abstand im Apollo

Chefdirigent Nabil Shehata probte am Mittwoch mit den 24 Streichern der Philharmonie Südwestfalen für die Konzerte, die im Rahmen des „Festivals der Abstände“ im Juni im Apollo-Theater Siegen stattfinden sollen.
  • Chefdirigent Nabil Shehata probte am Mittwoch mit den 24 Streichern der Philharmonie Südwestfalen für die Konzerte, die im Rahmen des „Festivals der Abstände“ im Juni im Apollo-Theater Siegen stattfinden sollen.
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  • hochgeladen von Regine Wenzel (Redakteurin)

zel Siegen. Das Apollo-Theater Siegen veranstaltet vom 4. Juni bis 11. Juli ein „Festival der Abstände“ (wir berichteten). In diesem Zeitraum, Anfang und Mitte Juni, wird auch die Philharmonie Südwestfalen erstmals wieder „richtige“ Konzerte geben – für 99 Menschen im Publikum, die im „abstandssicheren“ Apollo-Theater Platz nehmen möchten. Es spielen 24 Streicherinnen und Streicher, die seit Montag proben – am Mittwoch auch schon im Apollo.
Streicher spielen zwei KonzertblöckeDie ersten Konzerte finden statt am5. und 6. Juni. Jeweils um 17 und 20 Uhr erklingen dann die Serenade von Antonín Dvorák, die „Holberg-Suite“ von Edvard Grieg und von Guillaume Lekeu das Adagio für Streichorchester, wie Philharmonie-Intendant Michael Nassauer am Mittwoch mitteilte.

zel Siegen. Das Apollo-Theater Siegen veranstaltet vom 4. Juni bis 11. Juli ein „Festival der Abstände“ (wir berichteten). In diesem Zeitraum, Anfang und Mitte Juni, wird auch die Philharmonie Südwestfalen erstmals wieder „richtige“ Konzerte geben – für 99 Menschen im Publikum, die im „abstandssicheren“ Apollo-Theater Platz nehmen möchten. Es spielen 24 Streicherinnen und Streicher, die seit Montag proben – am Mittwoch auch schon im Apollo.

Streicher spielen zwei Konzertblöcke

Die ersten Konzerte finden statt am5. und 6. Juni. Jeweils um 17 und 20 Uhr erklingen dann die Serenade von Antonín Dvorák, die „Holberg-Suite“ von Edvard Grieg und von Guillaume Lekeu das Adagio für Streichorchester, wie Philharmonie-Intendant Michael Nassauer am Mittwoch mitteilte. Der zweite Konzertblock folgt am 19. und 20. Juni, auch wieder jeweils um 17 und 20 Uhr. Dann auf dem Programm: Arnold Schönbergs „Verklärte Nacht“, Wolfgang Amadeus Mozarts Divertimento KV 136 und Edward Elgars Serenade für Streicher.

Vier Möglichkeiten für Kartenbesitzer

Vier ausverkaufte Konzerte der Philharmonie hätten coronabedingt nicht stattfinden können, sagte Apollo-Intendant Magnus Reitschuster, das bedeute umgerechnet 2000 Besitzer von Eintrittskarten. Für sie hat er mehrere Möglichkeiten im Angebot: Ende nächster Woche soll der Vorverkauf für die Mini-Konzertreihen im Rahmen des „Festivals der Abstände“ beginnen (das ganze Programm wird am nächsten Mittwoch vorgestellt). Für die Philharmonie-Konzerte sei jeweils ein Kartenkontingent reserviert für Karteninhaber, die ihre alten Tickets gegen neue eintauschen möchten. Möglich sei auch, die alten Karten gegen Gutscheine zu tauschen, gegen Geld zurückzugeben oder dem Apollo-Theater gegen eine Spendenquittung zu spenden. In jedem Fall solle man sich telefonisch melden oder an der (noch wiederzueröffnenden) Theaterkasse. Alle Informationen dazu sollen demnächst auf der Internetseite www.apollosiegen.de abrufbar sein, erklärt Pressesprecherin Nadine Höchst.

Intendant Nassauer: "Sicherer Raum"

Reitschuster will mit seinem Theater-Sicherheitskonzept (wir berichteten mehrfach) die Lust am Leben und an der Kultur verbinden mit dem Gesundheitsschutz. Auf den wird auch bei den Musikern, beim Betreten und Verlassen des Hauses sowie hinter der Bühne, penibel geachtet, sagt Intendant Nassauer: „Wir finden hier einen sicheren Raum vor.“

Shehata: "Arbeiten, bis wir uns wohlfühlen"

Chefdirigent Nabil Shehata begrüßt es, dass er mit seinem Orchester – wenn auch „nur“ mit den Streichern, für Bläser gelten besondere Richtlinien – noch in der laufenden Spielzeit wieder auftreten kann. Zusammen mit Michael Nassauer habe er mehrere Programme ent- und wieder verworfen, was den Corona-Richtlinien geschuldet seit. Jetzt also Musik für Streichorchester: Die 24 Streicher sitzen auf Abstand, jeder in seinem auf dem Boden markierten Kästchen, jeder am eigenen Pult. Das bedeute, jeder müsse mehr Verantwortung übernehmen, so der Chefdirigent. „Wir arbeiten, bis wir uns wirklich wohlfühlen“, verspricht er.

Autor:

Regine Wenzel (Redakteurin) aus Siegen

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