TV-Kritik: „Die Toten von Salzburg: Wolf im Schafspelz“ (ZDF)
Ungeahnte Facetten

Sollten aus den ewigen Gegenspielern Major Palfinger (Florian Teichtmeister, l.) und Kommissar Mur (Michael Fitz) noch ziemlich beste Freunde werden?  In „Die Toten von Salzburg: Wolf im Schafspelz“ sah es fast ein bisschen danach aus.
  • Sollten aus den ewigen Gegenspielern Major Palfinger (Florian Teichtmeister, l.) und Kommissar Mur (Michael Fitz) noch ziemlich beste Freunde werden? In „Die Toten von Salzburg: Wolf im Schafspelz“ sah es fast ein bisschen danach aus.
  • Foto: ZDF/Toni Muhr
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

aww Mainz. Palfingers Rollstuhl spielte in der neuen Episode der ZDF-/ORF-Krimireihe „Die Toten von Salzburg“ (Mittwochabend im ZDF) nur einmal eine besonders augenfällige Rolle: als der Polizei-Major sich mit „paralympischen Qualitäten“ auf eine flüchtende Verdächtige stürzte. Sein Handicap trat über weite Strecken in den Hintergrund – das tat der Folge „Wolf im Schafspelz“ gut, denn die Handlung konzentrierte sich damit in erster Linie auf den durchaus verworrenen Fall. Peter Palfinger (Florian Teichtmeister) und sein ewiger Gegenspieler, der bayerische Kommissar Mur (Michael Fitz), scheinen indes  ziemlich beste Freunde werden zu wollen. Die Geschichte reichte zurück in Murs Vergangenheit und erweiterte die sonst recht eindimensionale Figur des brummigen bis jähzornigen deutschen Kriminalers um ungeahnte fein-emotionale Facetten. Ansonsten gab es wunderbaren Dialogwitz und erneut köstliche komödiantische Beigaben des Hofrats (Erwin Steinhauer). Die erzählerischen Nebenstränge um Palfingers Freundin und um seinen Bruder stellten dem Kriminalfall private Aspekte zur Seite, auch das tat dem Film gut. Fans von „Um Himmels Willen“ werden vermutlich ein bisschen Wehmut verspürt haben: Sie sahen noch einmal Andreas Wimberger (nun als Klosterbruder), der in dem ARD-Dauerbrenner viele Jahre den Kulturreferenten Treptow an der Seite von Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) spielte und im vergangenen Jahr 60-jährig verstarb.

Autor:

Alexander W. Weiß (Redakteur) aus Siegen

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