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Cool wie Beatles oder Monkees: 40 Jahre Band Neworleens
Von Skiffle bis Springsteen

Ein Bild aus den Anfangstagen: Neworleens auf einer improvisierten Bühne.

jon Eiserfeld. Es begann, wie so vieles, mit einem Zufall. Auf einer Geburtstagsfeier traf der Eiserfelder Lothar Brinke 1981 ein paar Leute, und spontan entstand die Idee, eine Skiffle-Band zu gründen. Schon in der darauffolgenden Woche fand die erste Probe statt. Die klappte gleich so gut mit Country Music, Skiffle und Folk, dass man beschloss, weiterzumachen. Jetzt kann die Band Neworleens auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken.
Mit Thomas Neuser kam der RockDie Gründungsmitglieder Gudrun Kilian (Gesang), Gerd Saßmann (Banjo, Wannenbass), Dietmar Scheibel (Gitarre) und Lothar Brinke (Gitarre, Gesang) fanden wenig später weitere Mitmusiker: Matthias Lubczyk (Schlagzeug), Martin Müssener (Bass) und Gitarrist Thomas Neuser.

jon Eiserfeld. Es begann, wie so vieles, mit einem Zufall. Auf einer Geburtstagsfeier traf der Eiserfelder Lothar Brinke 1981 ein paar Leute, und spontan entstand die Idee, eine Skiffle-Band zu gründen. Schon in der darauffolgenden Woche fand die erste Probe statt. Die klappte gleich so gut mit Country Music, Skiffle und Folk, dass man beschloss, weiterzumachen. Jetzt kann die Band Neworleens auf ihr 40-jähriges Bestehen zurückblicken.

Mit Thomas Neuser kam der Rock

Die Gründungsmitglieder Gudrun Kilian (Gesang), Gerd Saßmann (Banjo, Wannenbass), Dietmar Scheibel (Gitarre) und Lothar Brinke (Gitarre, Gesang) fanden wenig später weitere Mitmusiker: Matthias Lubczyk (Schlagzeug), Martin Müssener (Bass) und Gitarrist Thomas Neuser. Letzterer machte anfangs nur sporadisch mit, zählte aber dann bis 2014 zur Stammbesetzung. Mit ihm wurde der Sound der Band rockiger, und die Gitarre spielte eine immer wichtigere Rolle.
Übrigens: Thomas Neusers mittlerweile verstorbener Bruder Wolfgang war Anfang der 1970er-Jahre Gitarrist bei der Krautrock-Legende Birth Control. Er spielte die erste Fender Stratocaster im Siegerland.

Sängerin Judith Küßner bis heute dabei

Neworleens erlangte einen größeren Bekanntheitsgrad, und Anfang der 1990er-Jahre stieß Sängerin Judith Küßner dazu. Auch sie ist bis heute mit von der Partie. In der selben Phase ergänzte der ebenfalls mittlerweile verstorbene Gitarrist Peter Kolke das Repertoire mit Songs von den Small Faces und Bryan Adams. Im Jahr 2010 brachte der neue Gitarrist Alfred Gehrer seinen Lieblingssong „Tequila Sunrise“ von den Eagles in die Playlist ein und blieb über acht Jahre bei Neworleens.
2015 veränderte sich das Bandprofil nochmals: Gundolf Gremler, eigentlich Gitarrist und jahrelang am Mischpult der Band, übernahm den Part des Sologitarristen. Seit zwei Jahren ist Michael Drucks mit seinen vielen Gitarren fester Bestandteil der Band. Der aktuelle Mann am Mischpult ist Peter Plett.

Cool: ein Bandname wie der der Monkees

Der Bandname hat natürlich auch eine Geschichte. Viele Gruppen veränderten damals normale Wörter in Bandnamen, wie zum Beispiel The Beatles, The Monkees, The Byrds. Nach diesem Vorbild entstand der Name Neworleens. Credo der Band war damals – und ist es bis heute –, nur die Stücke zu spielen, die den Mitgliedern selber gefallen. Das breitgestreute Repertoire umfasst heute viele Hits aus den vergangenen 40 Jahren – von Skiffle bis Springsteen sozusagen. Die Zuhörer heute bekommen also auch aktuelle Songs zu hören. Daher ist Neworleens gerngesehener Gast bei Festivals und Stadtfesten nah und fern, wie zum Beispiel dem „Golden Oldies“-Festival in Wettenberg oder bei „Mittwochs in Siegen“.
Auch mit Peter Autschbach hat Neworleens schon zusammengearbeitet. CD-Einspielungen gab es ebenfalls. Die Erlöse wurden jeweils für einen guten Zweck gespendet, zum Beispiel für den „Iserfäller Wäjjer“. Es fanden auch Auftritte mit Kindern statt.

Am Sonntag um 4 im Schlossgarten live

Die Reihe „Sonntagnachmittag um 4“ im Schlossgarten des Oberen Schlosses war schon häufig Bühne für Neworleens. So können sich die Fans auf das Konzert zum 40-jährigen Bestehen der Band am 18. Juli freuen.

Und was ist nochmal Skiffle

Ach, Skiffle? Was war das noch gleich? Afro-Amerikaner skiffelten in den 1920er-Jahren in den USA auf allerlei Gerätschaften drauflos: Waschbretter, Teekisten, Fässer und Gießkannen sowie Banjo, Gitarre und der bereits erwähnte Wannenbass machten den typischen Sound aus, der Ende der 1950er-Jahre leider in Vergessenheit geriet. – Infos zu Neworleens gibt es unter www.neworleens.de.

Autor:

Johanna Schirmacher (Freie Mitarbeiterin)

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