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„LÿzMixVarieté“ eröffnete die Saison mit Vorpremiere
Zauberei und tanzende Diabolos

Ein ideales Medium – nämlich Felix aus dem Zuschauerraum – hatte sich der Olper Zauberkünstler Thorsten Rosenthal ausgesucht. Mit einer Vorpremiere eröffnete das „LÿzMixVarieté“ die Saison 2019/20. Die Kleinkunst-Plattform gibt es seit 26 Jahren im Siegener Kulturhaus Lÿz.
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  • Ein ideales Medium – nämlich Felix aus dem Zuschauerraum – hatte sich der Olper Zauberkünstler Thorsten Rosenthal ausgesucht. Mit einer Vorpremiere eröffnete das „LÿzMixVarieté“ die Saison 2019/20. Die Kleinkunst-Plattform gibt es seit 26 Jahren im Siegener Kulturhaus Lÿz.
  • Foto: Jörg Langendorf
  • hochgeladen von Alexander W. Weiß (Redakteur)

la Siegen. Kinder, wie die Zeit vergeht. Seit 1993 und nach mehr als 220 Shows ist der Name „LÿzMixVarieté“ in Siegen Programm. Wie alles begann, daran erinnerten am Donnerstagnachmittag bei der Vorpremiere zur neuen Saison 2019/20 zwei Akteure, die schon in der ersten Show, damals noch im Kleinen Theater, jetzt im Schauplatz, dabei waren: Ralf der Gaukler und Bernd-Michael Genähr. Nach den erfolgreichen Previews der vergangenen Jahre stand zu Beginn der Varieté-Saison am Nachmittag eine Zusammenfassung der Abendshow auf dem Programm, die sich an zwei Zielgruppen richtete: einerseits an Freunde der Kleinkunstbühne, für die der Varieté-Abend zu spät endet, wie auch an Menschen mit Demenzerkrankung und ihre Angehörigen.

la Siegen. Kinder, wie die Zeit vergeht. Seit 1993 und nach mehr als 220 Shows ist der Name „LÿzMixVarieté“ in Siegen Programm. Wie alles begann, daran erinnerten am Donnerstagnachmittag bei der Vorpremiere zur neuen Saison 2019/20 zwei Akteure, die schon in der ersten Show, damals noch im Kleinen Theater, jetzt im Schauplatz, dabei waren: Ralf der Gaukler und Bernd-Michael Genähr. Nach den erfolgreichen Previews der vergangenen Jahre stand zu Beginn der Varieté-Saison am Nachmittag eine Zusammenfassung der Abendshow auf dem Programm, die sich an zwei Zielgruppen richtete: einerseits an Freunde der Kleinkunstbühne, für die der Varieté-Abend zu spät endet, wie auch an Menschen mit Demenzerkrankung und ihre Angehörigen. Die einstündige Nachmittags-Show weckte Lust auf das volle Abendprogramm, das in den nächsten Monaten jede Menge Artistik, Comedy, Dramatik, Kabarett, Lyrik, Musik, Pantomime, Rap und Stepp, Travestie und Zauberei bietet.

Ralf der Gaukler: immer noch Lampenfieber

Was war gestern, was ist heute? Ralf der Gaukler, der das Programm eröffnete, wusste es: Das Lampenfieber war und ist immer noch da. Bernd-Michael Genähr erzählte, wie seine Bühnenpartnerin Christa Weigand, besser bekannt als die Ursel, ihm, dem Nicht-Siegerländer, die Heimat vom „Monte Schlacko“ gezeigt hatte. Das rollende Siegerländer R beherrscht der Comedian mittlerweile perfekt, wie das Publikum am Nachmittag auch. Und im Reinhold-Forster-Erbstolln, in dem die Stollentrolle leben, dichtete er auch „nachts“ die Strophen zum Siegerländer Sagenlied.

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Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings für die Freunde des Duos: Ende des Jahres werden sich Bernd-Michael Genähr und Christa Weigand mit dem Programm „Adieu mit Ö“ und einem Rückblick auf 30 Jahre Bühnenarbeit vom Lÿz-Publikum endgültig verabschieden. Der Wunsch der Kleinkunstfreunde war, dass Bernd-Michael Genähr wenigstens dem „LÿzMixVarieté“, das er mitgegründet hat, erhalten bleibt.

Bühne, auf die jeder kann, der was kann

Karl Parchow, auch seit Beginn dabei, und Klaus Wittig sorgten für den musikalischen Part des Nachmittags im Programm, während im Foyer Karl-Heinz Dentler und Nachbarn musikalisch einstimmten. Der Olper Thorsten Rosenthal faszinierte mit seinen Kartentricks und ließ einen Stuhl durch den Raum schweben.
Neben Rosenthal, der auch zu den Mitwirkenden der ersten Stunde gehörte, wie der Betzdorfer Mo de Bleu mit seiner Diabolo-Jonglage, zeigte der gebürtige Peruaner Anthony eine Stangenakrobatik, in der sich Kraft und Körperbeherrschung die Waage hielten.
Viel Beifall am Ende der nostalgischen Auftakt-Show für alle Akteure, für Organisatorin Conny Corthym-Klein, für Felix Klein (Filius des Ex-Lÿz-Mitstreiters Georg Klein, der 1993 dem Varieté mit in den Sattel half), der für Licht und Ton sorgt. Special-Zuschauer-Gast an diesem Nachmittag: Hans Hoppe, langjähriger Vorsitzender des 1. FCKV und Förderer der "LÿzMix"-Show. Die nächste Vorstellung findet am 21. November statt, dann heißt es wieder: Vorhang auf, neue Show auf der Talent- und Experimentierbühne, auf die jeder kann, der was kann.

Autor:

Jörg Langendorf aus Siegen

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