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Alex Weiß legt Debüt-CD "How?" vor
Zeitlose Songs mit Ohrwurm-Faktor

„I went to the crossroad …“ Mit seiner CD „How?“ hat sich Alex Weiß einen Lebenstraum erfüllt.
  • „I went to the crossroad …“ Mit seiner CD „How?“ hat sich Alex Weiß einen Lebenstraum erfüllt.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Peter Barden (Redakteur)

ph Obersetzen.  Hätten nicht J. J. Cale, Eric Clapton und Mark Knopfler den Begriff laid-back gepachtet, Alex Weiß könnte ihn glatt für sich beanspruchen. Die zehn Titel seiner Debüt-CD „How?“ strotzen geradezu von Entspanntheit – nicht zu verwechseln mit Belanglosigkeit. Dabei stehen die eingängigen Melodien nicht unbedingt im Einklang mit dem Entstehungsprozess. „Nach dem Bau unseres Hauses war das mein zweit-anstrengendstes Projekt“, sagt der 52-Jährige über sein Soloprojekt.
Aus einem GussMühe und Aufwand haben sich gelohnt. Aus der Schnittmenge von Poprock, Blues, Westcoast, Gospel und Folk hat der Obersetzener seinen Kompositionen ein eigenständiges Feeling verpasst.

ph Obersetzen.  Hätten nicht J. J. Cale, Eric Clapton und Mark Knopfler den Begriff laid-back gepachtet, Alex Weiß könnte ihn glatt für sich beanspruchen. Die zehn Titel seiner Debüt-CD „How?“ strotzen geradezu von Entspanntheit – nicht zu verwechseln mit Belanglosigkeit. Dabei stehen die eingängigen Melodien nicht unbedingt im Einklang mit dem Entstehungsprozess. „Nach dem Bau unseres Hauses war das mein zweit-anstrengendstes Projekt“, sagt der 52-Jährige über sein Soloprojekt.

Aus einem Guss

Mühe und Aufwand haben sich gelohnt. Aus der Schnittmenge von Poprock, Blues, Westcoast, Gospel und Folk hat der Obersetzener seinen Kompositionen ein eigenständiges Feeling verpasst. Oder wie er selbst formuliert: „Stilistischer Abwechslungsreichtum wird großgeschrieben, wobei die Homogenität des Gesamtbilds jederzeit erhalten bleibt.“ Aus einem Guss, könnte man auch sagen. Old school, aber modern interpretiert – herrlich aus der Zeit gefallen und zugleich zeitlos schön.
Am Anfang standen die Songs. Die meisten Stücke „wuchsen“ ab 2016. „When The Water Came“ stammt aus dem Jahr 2005 unter den Eindrücken des verheerenden Tsunamis an den Küsten des Indischen Ozeans im Jahr zuvor. Ältester Titel ist „Face In The Rain“, der vor gut 20 Jahren entstand, als der SZ-Redakteur seine Frau Tanja kennenlernte. Die Studioproduktion erstreckte sich über einen Zeitraum von Ende September 2019 bis Mai 2021.
Musik gemacht hat Alexander W. Weiß damals schon, etwa mit den Bands Baustein, Juke & The Blue Joint oder später – und immer noch – mit „Large & Stupid“. Auch auf mehreren CDs ist er zu hören. In der Rolle der „Rampensau“ fühlt er sich indes eher unwohl.

Auf die CD gepresster Lebenstraum

Doch genau diese Frontmann-Qualitäten müsste Weiß an den Tag legen, will er seinen auf Silberling gepressten Lebenstraum – „Das ist mein Trecker“ – einmal live präsentieren. Ob und wann das geschehen wird, steht noch in den Sternen – auch vor dem Hintergrund der noch nicht endgültig überstandenen Corona-Pandemie. Die hat übrigens auch dafür gesorgt, dass eine gemeinsame Studioaufnahme des ursprünglich geplanten sechsstimmigen „Chörchens“ ins Wasser fiel und die Backingvocals einzeln eingesungen werden mussten.
Trotz aller – auch organisatorischer – Hürden bereut es der 52-Jährige nicht, soviel Herzblut, Zeit und natürlich auch Geld investiert und dieses „Monsterprojekt“ gestemmt zu haben – allein with a little help of some friends in den Hi-Five-Studios von Ko-Produzent Frank Röcher in Eisern: Steve Hild (Tasteninstrumente, Melodica), Christian Reh (Tasteninstrumente), Matthias Gräb (Bass), Moritz Mann (Schlagzeug, Percussion), Barbara Wanner vom Philharmonischen Orchester Hagen (Violine auf „When The Water Came“) sowie Anni Gräb, Tanja Weiß und Roland Nöh als Background-Chor. Sie alle haben mit ihrem kreativen Input zum Gelingen beigetragen.

Überwiegend autobiografische Txte

Auch in Sachen Songwriting hat Alex Weiß „die Essenz der letzten Jahre“ gezogen. Es mag abgegriffen klingen, aber: „Die Texte sind überwiegend autobiografisch oder handeln von Dingen, die mich einfach bewegen.“ Sämtliche Noten und Worte stammen von dem Siegerländer selbst, der im Kindesalter angefangen hat, Gitarre zu spielen – als Autodidakt, bis auf ein kurzes Intermezzo in Form von Gruppenunterricht bei einer älteren Dame.
Der Ohrwurm-Faktor ist hoch. Am höchsten vielleicht bei „Mercy On Me“, auf dessen zweifelnde Fragen nach dem „Wie“ auch der Albumtitel Bezug nimmt. Die blues- und popgetränkte Ballade mit Gospel-Einschlag erinnert entfernt an Foreigners „I Want To Know What Love Is“ ohne Pomp und setzt sich sofort in den Gehörgängen fest. Clapton, Cale und Knopfler hätten ihre schiere Freude an der Nummer. Und wer weiß: Hätte Nathan Evans seinen „Wellerman“ früher in die Charts gehievt, wäre das A-cappella-Ende des Weiß’schen „Lead Me Home“ womöglich in einen Shanty gemündet.

Autor:

Peter Helmes (Redakteur) aus Siegen

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