TV-Kritik: „Polizeiruf 110“ - „Heilig sollt ihr sein!“ (Das Erste)
(Zu) viele Ungereimtheiten

Olga Lenski (Maria Simon, M.), Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, r.) und ihr Kollege Wiktor Krol (Klaudiusz Kaufmann, l.) haben eine schwere Aufgabe – Szene aus der „Polizeiruf“-Folge „Heilig sollt ihr sein“ an diesemSontag im Ersten.
  • Olga Lenski (Maria Simon, M.), Adam Raczek (Lucas Gregorowicz, r.) und ihr Kollege Wiktor Krol (Klaudiusz Kaufmann, l.) haben eine schwere Aufgabe – Szene aus der „Polizeiruf“-Folge „Heilig sollt ihr sein“ an diesemSontag im Ersten.
  • Foto: rbb/Arnim Thomaß
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

dee Frankfurt (Oder). Im deutsch-polnischen Kommissariat in Frankfurt an der Oder taten sich diesmal tiefe Gräben auf. Der „Polizeiruf 110“ mit dem Titel „Heilig sollt ihr sein!“ (Sonntag abend im Ersten) drehte sich um einen jungen religiösen Wunderheiler, der nach einer „unbefleckten Empfängnis“ per Kaiserschnitt einen „Jesus“ auf die Welt brachte, bevor die Mutter dann im OP verstarb. Dazu bekam der polnische Kommissar Besuch von seiner schwerkranken Mutter, die sich kurz vor dem Tod in tiefstem Glauben noch an den Wunderheiler wandte. Was für gläubige Polen normal war, trennte sie deutlich von der nüchternen deutschen Beamtin, die ihren Kollegen nicht wiedererkannte. Regisseur Rainer Kaufmann inszenierte eine über weite Strecken wenig glaubhafte Geschichte, die polnische Eigenarten in Sachen Religion auf die Spitze trieb. Dass Kommissar Raczek seine geliebte Mutter zwar fünf Jahre erfolglos anrief, aber nie besuchte, schien ebenso aufgesetzt wie die Wunderkräfte des jungen Propheten, der seine blutige Operation auch noch ins Internet stellte. Die Geschichte wurde auch durch Raczeks persönliches Familiendrama wenig besser. Lucas Gregorowicz spielte den polnischen Beamten der Spezialeinheit zwar ganz sehenswert, doch über die Ungereimtheiten der Geschichte konnte das nicht hinweghelfen. Die Nebenrolle gehörte diesmal Maria Simon als seiner deutschen Kollegin in einem blutigen und ziemlich mysteriösen „Polizeiruf“. Uwe Deecke

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Redaktion Kultur

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