SZ

Vielleicht auch für die Osterhasen!
Zwergendorf auf dem Schelderberg

Kinder der Igel- und Bärengruppe der AWo-Kita Seelbach besuchen  mit ihren Erzieherinnen ihr Zwergendorf im Wald und schauen nach dem Rechten.
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  • Kinder der Igel- und Bärengruppe der AWo-Kita Seelbach besuchen mit ihren Erzieherinnen ihr Zwergendorf im Wald und schauen nach dem Rechten.
  • Foto: Kai Osthoff
  • hochgeladen von Redaktion Kultur

gmz/sz Seelbach. „Dein Hund kann auch in die Hütte“, bieten die Kinder der AWo-Kindertagesstätte (Kita) Seelbach dem Fotografen der SZ an, als er in Begleitung seines kleinen Hundes die Igel- und Bärenkinder der Kita zu ihrem Zwergendorf im Wald oberhalb der Kita begleitet. Sie sind mit den Erzieherinnen Melanie Storm und Janina Märkisch auf dem Weg zum „Dorf“, um weitere Hütten, Nester und Unterschlupf-Möglichkeiten für die Zwerge zu bauen. Etliche sind schon fertig.
Auf dem Weg dorthin überlegen einige Kinder beim SZ-Besuch in der Karwoche, dass ja auch der Osterhase und seine Helfer in den Hütten unterkommen könnten. Oder?!? Gute Idee!!
Jeglicher Komfort in den Zwergen-Behausungen!

gmz/sz Seelbach. „Dein Hund kann auch in die Hütte“, bieten die Kinder der AWo-Kindertagesstätte (Kita) Seelbach dem Fotografen der SZ an, als er in Begleitung seines kleinen Hundes die Igel- und Bärenkinder der Kita zu ihrem Zwergendorf im Wald oberhalb der Kita begleitet. Sie sind mit den Erzieherinnen Melanie Storm und Janina Märkisch auf dem Weg zum „Dorf“, um weitere Hütten, Nester und Unterschlupf-Möglichkeiten für die Zwerge zu bauen. Etliche sind schon fertig.
Auf dem Weg dorthin überlegen einige Kinder beim SZ-Besuch in der Karwoche, dass ja auch der Osterhase und seine Helfer in den Hütten unterkommen könnten. Oder?!? Gute Idee!!

Jeglicher Komfort in den Zwergen-Behausungen!

Gut ausgestattet sind die Behausungen ja allemal, wie man feststellt, wen man im Dorf ankommt: Manche Behausungen erinnern an Tipis, manche an Höhlen, wieder andere an Iglus. Alle Häuschen sind sorgfältig ausgekleidet, so dass die Fichtennadeln auf dem Boden nicht piksen: Sie alle haben Moosböden. Auf einer Terrasse vor einem Zwergenhaus erkennt man einen kleinen Tisch und Stühle. Eine andere Wohnung, die sich in eine Baumwurzel schmiegt, bietet sogar ein bequemes Bett: Die beiden Zwerge, die darin liegen, sind liebevoll mit einer kleiner pinkfarbenen Wolldecke zugedeckt. Da hat jemand extra gestrickt! Frieren sollen sie ja keinesfalls, die kleinen Zwerge! Auf das Dach einer höhlenartigen Wohnstätte kann man mit Hilfe einer kleinen Strickleiter klettern, die auf dem kuppelartigen Gebilde bereitliegt: Von dort haben die Zwerge sicher einen tollen Blick übers Land!

"Ortsschild" für das Zwergendorf

Das Zwergendorf befindet sich das oberhalb der Grillhütte auf dem Schelderberg in Seelbach. Ein „Ortsschild“ weist auf das Dorf hin, das auf einer Kahlschlag-Fläche liegt. Dieses Waldstück durfte die Kita schon nutzen, als dort noch Bäume standen, erläutert Sarah Faust, Erzieherin in der Kita, auf Nachfrage der SZ. Schon bevor die Idee vom Zwergendorf entstand, nutzte die Kita dieses Waldstück als Ziel für „Ausflüge“ mit den Gruppen und Entdeckungen. Und natürlich auch für die Waldwoche – immer in Abstimmung mit den Eigentümern,

Zwergendorf: Projekt für Groß und Klein

Und wie kam es dann zu der Idee mit dem Zwergendorf? Die entstand, erläutert Sarah Faust, im Zusammenhang mit Planungen für ein Großeltern- und/oder Eltern-Projekt. Dazu kam eine Wichtelgeschichte, die in der Kita vorgelesen wurde: Vorhaben und Geschichte wurden in der Idee vom Zwergendorf zusammengeführt. Die Dorf-Idee wird maßgeblich von Erzieherin Melanie Storm betreut. Solche Zwergen- oder Wichteldörfer gibt es auch an verschiedenen anderen Orten der Region, auch als Kita-Projekte.
Die Idee war also  geboren, alle Beteiligten, das Kita-Personal, die Kinder und die Großeltern und Eltern trugen dazu bei, es zu entwickeln und dann die Umsetzung in Angriff zu nehmen. Kinder,

100 Personen packten an

Erzieher/-innen, Großeltern und Eltern zogen im vergangenen Herbst also in den Wald und legten das Dorf an. An die 100 Personen waren unterwegs, heißt es in einer Mitteilung der Kita. Alle brachten ihre Ideen ein, erzählt Sarah Faust. In einer gemeinsamen Aktion wurden erste Häuser angelegt und die Zwerge geschnitzt: Jedes Kind schnitzte seine Zwergenfigur aus einem Stock, auch die (Groß-)Eltern konnten Figuren beitragen, sozusagen als Familienerweiterung  … 
Das Dorf wuchs und wuchs, überlebte den Winter mit regen, Sturm und Schnee: Die Kita schaute mit den beiden Gruppen auch bei Regen- und Schneewetter immer wieder nach, wie es um das Dorf stand. Und jetzt, im Frühjahr, wird weitergebaut.

Nur Naturmaterialien verbaut

Auf dem Weg ins Zwergendorf sammeln die Kinder Bau-Materialien im Wald: Moos, kleine Äste, längere Stöcke, Wurzeln oder Rindenstücke – für das nachhaltige Bauen! Und wenn sie nicht bauen oder Hauspflege betreiben spielen die Igel- und Bärenkinder  im Zwergendorf, z. B. Rollenspiele mit den Zwergen oder Spielkameraden, hat der SZ-Fotograf beobachtet. Manchmal aber setzen sie sich einfach zu weit oder zu dritt in eine der größeren Hütten und genießen „ihr Dorf“!

Autor:

Dr. Gunhild Müller-Zimmermann (Redakteurin) aus Siegen

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