1000 Fahrer bei SZ-Radwanderung

 Eine runde Sache: Auch vor dem Haus Herbig, einem Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, drehte sich alles ums Rad. Foto: dima
  • Eine runde Sache: Auch vor dem Haus Herbig, einem Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, drehte sich alles ums Rad. Foto: dima
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dima - Zu Lande, zur Luft und am guten Schluss auch noch mit ein paar Tropfen Wasser – die 27. Radwanderung der Siegener Zeitung ließ am Sonntag kaum etwas aus. Knapp 1000 Radfahrer starteten ab 8 Uhr morgens bei Sonnenschein vor der Alten Vogtei in Burbachs Ortsmitte. Und erst als Bürgermeister Christoph Ewers, SZ-Geschäftsführer Johannes Rothmaler, Vertriebsleiter Klaus Heun gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Radsportvereins Osthelden, Eckhard Haub, die Gewinner der SZ-Verlosung bekanntgaben, begann es zu regnen.

Die Prognosen hatten dagegen je nach Vorhersage deutlich schlechter ausgesehen, doch davon ließen sich die begeisterten Radler nicht abschrecken. Kein Wunder, schließlich lockte ein landschaftlich herausragender Rundkurs, von den Verantwortlichen mit Fingerspitzengefühl und einem Auge für Ausblicke auf Burbachs schönste Täler abgesteckt. Von Burbach aus führte die insgesamt 30 Kilometer messende Strecke über Würgendorf, Holzhausen, Niederdresselndorf, Oberdresselndorf, Liebenscheid bis zum Siegerlandflughafen. Wer wollte, der konnte hier in die Luft gehen. Und zwar nicht sprichwörtlich, sondern mit Hubschrauber oder Ultraleichtflugzeug. Genießen konnte man den Zwischenstopp aber auch bei einer Bratwurst und angesichts einer akrobatischen Flugshow von Walter und Toni Eichhorn. Nach einer kurzen Steigung, die vom Flughafen in Richtung Lippe zu bewältigen war, ließen es die Radler anschließend durchs Buchhellertal krachen.

Zurück am Start, der gleichzeitig auch das Ziel markierte, wartete der Heimatverein „Alte Vogtei“ Burbach mit Waffeln und Bratwürsten auf die Zweirad-Helden. Wer wollte, der brauchte übrigens trotz der einen oder anderen Steigung mit bis zu 16 Prozent kaum in die Pedale zu treten. Vor der Alten Vogtei standen zehn E-Bikes bereit, die von Interessierten ausgeliehen werden konnten, und außerdem konnte man auf einem Segway-Parcours Gas geben. Der 74-jährige Erich Förster aus Burbach winkte allerdings lächelnd ab, als die Sprache auf eine Radfahrhilfe kam. Förster, der zu diesem Zeitpunkt die Strecke bereits mit Bravour absolviert hatte: „Das brauch ich noch nicht.“

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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