200. Blutspende - Rekord!

 Zur 200. Blutspende hatte Hans-Werner Bachmann den Weg in die Kreuztaler Stadthalle gefunden. Fotos: kaio  Ehrungen standen an. Das Foto zeigt (v. l.): Stephan David Küpper, Anne Seebauer, Hans-Werner Bachmann, Otto Stark, Karin Müller, Reinhard Schulz und Dieter Schmidt.
  • Zur 200. Blutspende hatte Hans-Werner Bachmann den Weg in die Kreuztaler Stadthalle gefunden. Fotos: kaio Ehrungen standen an. Das Foto zeigt (v. l.): Stephan David Küpper, Anne Seebauer, Hans-Werner Bachmann, Otto Stark, Karin Müller, Reinhard Schulz und Dieter Schmidt.
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kaio - Hans-Werner Bachmann reist durch den Kreis, um auf die sechs Spenden im Jahr zu kommen. Am Dienstag gab er seine 200. Spende ab. Und wurde dafür mit zahlreichen Präsenten und einer Ehrennadel ausgezeichnet. Immerhin ist er mit dieser stolzen Summe auch der erste Spender im Kreis, der diese Schallmauer durchbrochen hat. Er geht seit dem 21. März 1978 zum Blutspenden. Sechs Mal darf ein Mann im Jahr Blut spenden, wenn alle seine gesundheitlichen Werte in Ordnung sind und er die letzten Spenden gut vertragen hat.

Sehr viele Blutspendeausweise hat er in den Jahrzehnten gesammelt. Alle hat er sie fein säuberlich in einer Klarsichthülle mitgebracht und zeigt sie stolz in die Kamera. Darin stehen die vielen Spenden und die Blutgruppe: „B Rhesus positiv“ hat er. Sein Vater nahm ihn 1978 mit zur einer Blutspende – und danach fand er Gefallen daran, merkte wie gut er sich danach fühlte, empfand die Arbeit der verschiedenen Blutspendedienste sowie der DRK-Ortsvereine sehr angenehm und genoss auch das gute Essen nach den Spenden.

Ans Aufhören denkt Hans-Werner Bachmann noch lange nicht. „Wenn es meine Gesundheit noch zulässt, kann ich noch 16 Jahre Blut spenden gehen. Das ist dann bis zu einem Tag vor meinem 76. Geburtstag. Hochgerechnet mit sechs Spenden pro Jahr komme ich am Ende auf 296 Blutspenden“, lacht Bachmann.

Er fragt sich immer häufiger, warum insbesondere viele junge Menschen nicht zum Blutspenden gehen. Häufig seien es Ängste. Angst vor der Nadel, Angst kollabieren zu können. Er empfiehlt, sich dieser Angst zu stellen. „Denn es geht doch bei einem gesunden Menschen immer gut.“ Stephan David Küpper als Pressesprecher des DRK-Blutspendedienstes West aus Hagen nannte Bachmanns Einsatz „Blutspenden mit einem Krönchen“.

Neben Bachmann waren noch weitere Mehrfachspender in die Kindelsbergkommune gekommen und wurden geehrt. So z.B. Reinhard Schulz. Er zählt seit seiner beruflichen Lehre zu den Blutspendern. Am Dienstag wurde er für den 175. „Aderlass“ ausgezeichnet. Anfangs durfte er nur zweimal im Jahr Spenden. Später war er viermal pro Jahr dabei. „Nur so erreicht man über Jahrzehnte dieses tolle Ergebnis. Ich finde es schade, dass der Gang zur Blutspende für Männer nicht so selbstverständlich ist wie ein Ölwechsel beim Auto“, so Reinhard Schulz.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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