3500 Besucher erwartet

Klaus Kretschmer (FARO) mit einem Spezialarm zum lasergestützten, berührungslosen Messen. Foto: ch

ch - Start der Neuauflage der
Zulieferer-Messe "Maschinenbau" Südwestfalen: Am
Dienstagmorgen öffneten sich für heimische Unternehmen und für ein
überregionales Fachpublikum die Türen der Siegerlandhalle. Nach der
Premiere im Jahr 2008 und der Wiederholung zwei Jahre später werden
am Dienstag und Mittwoch knapp 200 Aussteller aus dem Maschinenbau in
der erneut ausgebuchten Halle ihre Produkte, Ideen und
Dienstleistungen präsentieren. 3500 Besucher werden an den zwei
Tagen erwartet.

Siegerlandhalle ist ausgebucht

Um der großen Nachfrage an Ausstellern nachkommen zu können, wurde die Ausstellerfläche gegenüber den Vorjahren deutlich auf 3000 Quadratmeter erweitert - "ein Indiz dafür, dass die regional orientierte Industriemesse schon längst einen festen Platz im Messekalender der Betriebe eingenommen hat", freute sich Reinhard Kämpfer von der KMSI GmbH, als Wirtschaftsförderung des Kreises Siegen-Wittgenstein Mitinitiator und Kooperationspartner der Messeveranstalter Nexxus (Keltern).

8,2 Mrd. Euro Umsatz

Aber es sind nicht allein die stetig steigenden Aussteller- und Besucherzahlen, die Kämpfer und später auch Landrat Paul Breuer bei der Eröffnung der Messe herausstrichen: Die Veranstaltung mit all ihren produzierenden Unternehmen, Zulieferern und Dienstleistern u.a. aus den Bereichen Maschinenbau, Automotive, Metall- und Kunststoffindustrie sowie Walzen- und Rohrherstellung repräsentieren zugleich auch die wirtschaftliche Kraft und Vielfalt Südwestfalens. Südwestfalen, sprich: die Kreise Siegen-Wittgenstein, Olpe, Soest, Märkischer Kreis und Hochsauerlandkreis, ist im Maschinenbau eine der stärksten Regionen in ganz Deutschland. Ein Blick auf die Beschäftigtenzahlen zeigt, dass rund ein Viertel der Erwerbstätigen in der Maschinenbaubranche und in der Metallindustrie beheimatet ist; allein in den beiden Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe ist mehr als jeder zweiter Arbeitsplatz ein industrieller oder industrienaher Arbeitsplatz. In den 178 südwestfälischen Maschinenbau-Betrieben werden jährlich 8,2 Mrd. Euro Umsatz generiert.

Das industrielle Herz von NRW

Keine Frage: In Südwestfalen "schlägt das industrielle Herz Nordrhein-Westfalens", so Siegens Bürgermeister Steffen Mues, der mit Blick auf den Maschinenbau von einer "Schlüsselqualifikation der Region" sprach. Ähnlich sehen es wohl auch das NRW-Wirtschaftsministerium und die Landesregierung in Düsseldorf, sagte zumindest Karl-Uwe Bütof in seinem Grußwort: Die Wichtigkeit der Branche und des Standortes betonte auch der Ministerial-Dirigent, der NRW als "wirtschaftliches Zentrum" der Republik bezeichnete und gleich das Herz der kompletten Industrie in Südwestfalen schlagen sieht.

Er sicherte den Unternehmen der Region zu, dass sich die neue, rot-grüne Landesregierung zum Industrieland NRW "klar" bekenne. "Die Industrie ist die Basis für den Wohlstand", zitierte Bütof aus dem jüngst unterzeichneten Koalitionsvertrag, "das steht da so drin!" Und dies sei kein Lippenbekenntnis. Rot-Grün plane in der laufenden Legislaturperiode das Schmieden einer Allianz mit der Industrie. Bütof kündigte an: "Die Landesregierung wird den Dialog mit der Wirtschaft führen. Dabei wird es um die Fachkräftesicherung, die Absicherung der Kreditversorgung des Mittelstandes, Innovationsförderung bei knapper werdenden staatlichen Mitteln und die Akzeptanz der Industrie in weiten Teilen der Gesellschaft gehen."
Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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