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Corona-Drive-In an der Siegerlandhalle
36 positive Schnelltests in 24 Stunden

Die Tests im Schnelltestzentrum an der Siegerlandhalle verlaufen reibungslos und ohne große Wartezeiten.
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juka Siegen. Diese Zahl verursacht auf den ersten Blick Bauchschmerzen: 36 positive Befunde gab es am Montag im Corona-Schnelltestzentrum an der Siegerlandhalle zu verzeichnen. Und das, obwohl das Angebot an Menschen gerichtet ist, die keine Symptome von Covid-19 aufzeigen und nicht in direktem Kontakt zu infizierten Personen standen.

„Da s

juka Siegen. Diese Zahl verursacht auf den ersten Blick Bauchschmerzen: 36 positive Befunde gab es am Montag im Corona-Schnelltestzentrum an der Siegerlandhalle zu verzeichnen. Und das, obwohl das Angebot an Menschen gerichtet ist, die keine Symptome von Covid-19 aufzeigen und nicht in direktem Kontakt zu infizierten Personen standen.

„Da sieht man nochmal, wie wichtig solche Angebote sind“, betont Thomas Füllengraben von der Firma „Safetyspace“, die das Zentrum betreibt. Insgesamt wurden am Montag 414 Tests durchgeführt, mehr als acht Prozent fielen positiv aus. „Ich würde diese Zahl für einzelne Schnelltestzentren aber nicht besonders hoch hängen“, beruhigt Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreis-Gesundheitsamt. Einen Trend für das gesamte Gebiet könne man dadurch nicht ausmachen. „Wir lagen an diesem Tag insgesamt bei gut zwei Prozent Anteil positiver Schnelltests, an den anderen Tagen bei zwischen einem und zwei Prozent“, rechnet Grabe vor. Je lokaler und kleinmaschiger man sich die Zahlen anschauen würde, desto größer seien auch die Schwankungen. „Das ist reine Statistik“, so Grabe, der nach eigener Aussage lieber die Zahlen für das gesamte Kreis-Gebiet betrachtet.

Im Schnelltestzentrum werden die Tests schnell ausgewertet.
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Zudem müssen die Ergebnisse noch mit einem PCR-Test bestätigt werden. Dennoch machten zu Wochenbeginn schnell Gerüchte die Runde, dass die Betreiber das Zentrum zwischenzeitlich für eine längere Zeit aus dem Betrieb nehmen mussten, um die notwendige Desinfektion zu gewährleisten. Einer zwischenzeitlich vollständigen Schließung widerspricht Füllengraben vehement. „Aber wir kommen unseren Pflichten natürlich vollumfänglich nach“, betont der Gesellschafter. Nach jedem positiven Befund werden seinen Angaben zufolge „die Oberflächen im Labor gereinigt sowie die Schutzanzüge und FFP2-Masken gewechselt“, betont Füllengraben. Dieser Vorgang nehme rund fünf Minuten in Anspruch, wodurch Wartezeiten entstehen könnten. „Das ist aber rein zum Schutz der Leute vorgesehen“, stellt Füllengraben klar. Zudem soll so sichergestellt werden, dass es zu keinerlei Kontamination beispielsweise von anderen Tests kommt.

Infektionsschutzkittel vereinfachen Prozedere

Nach Absprache mit dem Gesundheitsamt sollen im Schnelltestzentrum aber schon bald sogenannte Infektionsschutzkittel eingesetzt werden, die das Prozedere vereinfachen. „Dann könnten wir auch drei Minuten nach einem positiven Test weitermachen“, rechnet Füllengraben vor, für den die positiven Ergebnisse aber auch ins Geld gehen. 20 Euro rechnet der Gesellschafter pro Schutzausrüstung, bei 36 Fällen waren es so schon rund 720 Euro. „Das wird vom Bund auch nicht übernommen“, so Füllengraben.

Immer schön Abstand halten.
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Insgesamt gehe man derzeit mit einer sechsstelligen Summe in Vorleistung, die man erst in sechs bis acht Wochen erstattet bekommen würde.

Negative PCR-Ergebnisse über die App Das Gesundheitsamt wird künftig darauf verzichten, automatisch jedes negative PCR-Testergebnis den Betroffenen direkt mitzuteilen. Als Grund führt der Kreis an, dass 80 Prozent der Getesteten inzwischen die Corona-Warn-App nutzen, die das Testergebnis ohnehin ausspielt. Wer die Anwendung nicht benutzen möchte, kann sein Ergebnis telefonisch beim Gesundheitsamt erfragen. Positiv Getestete werden aber weiterhin telefonisch kontaktiert. Darüber hinaus kündigte der Kreis an, dass man, bedingt durch die starke Zunahme von Selbst- und Schnelltests auch am Karsamstag und Ostermontag PCR-Tests im Corona-Diagnose-Zentrum durchführen werde.
Autor:

Julian Kaiser (Volontär) aus Siegen

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