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Links abbiegen auf Breite Straße erlauben
519 Bürger unterschreiben Petition

519 Weidenauer Bürger wollen das Linksabbiegen auf die Breite Straße ermöglicht bekommen, sie haben dafür ihre Unterschrift gegeben.
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  • hochgeladen von Sonja Schweisfurth (Redakteurin)

mir Weidenau. 519 Weidenauer Bürger haben in einer Petition kundgetan, dass sie mit der angeordneten Verkehrsführung vom Bahnhof auf die Breite Straße nicht einverstanden sind. Aktuell noch gilt: Alle müssen am Autohaus nach rechts abbiegen. Wer trotzdem zur Hufeisenbrücke will, biegt gegenüber auf das Wahl-Gelände ein und dreht. Oder er umfährt dreisterweise die Baken, die ein Linksabbiegen verhindern sollen.
519 Bürger unterschreiben PetitionDass 519 Bürger sich der von Andreas Haßler (SPD) ins Leben gerufenen Aktion angeschlossen haben, ist kein Zufall. Ohne die Corona-Restriktionen wären es wohl über 1000 geworden. Haßler im Verkehrsausschuss: „Der Bürgerwille ist entscheidend.

mir Weidenau. 519 Weidenauer Bürger haben in einer Petition kundgetan, dass sie mit der angeordneten Verkehrsführung vom Bahnhof auf die Breite Straße nicht einverstanden sind. Aktuell noch gilt: Alle müssen am Autohaus nach rechts abbiegen. Wer trotzdem zur Hufeisenbrücke will, biegt gegenüber auf das Wahl-Gelände ein und dreht. Oder er umfährt dreisterweise die Baken, die ein Linksabbiegen verhindern sollen.

519 Bürger unterschreiben Petition

Dass 519 Bürger sich der von Andreas Haßler (SPD) ins Leben gerufenen Aktion angeschlossen haben, ist kein Zufall. Ohne die Corona-Restriktionen wären es wohl über 1000 geworden. Haßler im Verkehrsausschuss: „Der Bürgerwille ist entscheidend.“

Linksabbiegen auf Breite Straße

Dass das Linksabbiegen nicht mehr erlaubt wird, das mochte Haßler nicht akzeptieren. Die geringen Unfallzahlen sprächen dagegen. 2010 und 2011 mit zehn bzw. elf Unfällen seien eine Häufung gewesen, 2016 und 2017 habe sich jeweils nur ein Unfall ereignet. Seine Ahnung: „Die Richtwerte werden eindeutig unterschritten. Ich vermute mal, dass es dort Befindlichkeiten gibt.“ Vor Jahren soll es in dem Bereich einen Toten im Straßenverkehr gegeben haben.
Dass die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Siegen auf ihrem Standpunkt beharrt und das Linksabbiegen untersagt, ist der Entscheidung der sogenannten Unfallkommission geschuldet. Sich darüber hinwegzusetzen, komme nicht infrage, erklärte eine Stadtmitarbeiterin. Weil: Im Falle eines Unfalls werde die Stadt haftbar gemacht.

Neue Überprüfung

Nach einigem Hin und Her kam der Ausschuss einstimmig zu einem Beschluss. Die Stadtverwaltung prüft die Möglichkeit des Linksabbiegens und die Temporeduzierung auf 30 km/h. Und sie trägt das Maßnahmenpaket der Unfallkommission vor. Die tagt noch in diesem Jahr, eine Entscheidung im Sinne der Petition ist also noch möglich.

Autor:

Michael Roth (Redakteur) aus Siegen

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