633 Unterschriften gegen WKA

 Bürgermeister Konrad Schwan hält eine Liste mit 633 Unterschriften volljähriger Bürger in Händen, davon 596 aus dem Ort Elkenroth. Die BI hofft, damit eine Gruppe bis 200 Meter hoher WKA im Süden des Dorfes verhindern zu können. Elkenroth habe keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr, hieß es. Und die Beeinträchtigung der Wohnqualität sei immens. Foto: goeb
  • Bürgermeister Konrad Schwan hält eine Liste mit 633 Unterschriften volljähriger Bürger in Händen, davon 596 aus dem Ort Elkenroth. Die BI hofft, damit eine Gruppe bis 200 Meter hoher WKA im Süden des Dorfes verhindern zu können. Elkenroth habe keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr, hieß es. Und die Beeinträchtigung der Wohnqualität sei immens. Foto: goeb
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goeb - Das Dorf sieht sich seiner Entwicklungsmöglichkeiten beraubt, fühlt sich als Lastenträger der VG Wissen und warnt vor „Verspargelung“ des Westerwalds. Zu hoch, zu nah, zu intransparent das ganze Verfahren: so lässt sich die Kritik der BI zusammenfassen. Man sei nicht gegen die Energiewende, betonte Sprecherin Annette Koslowski, aber man sei dagegen, wie die Pläne in ihrem Heimatort umgesetzt würden.

Käme alles so, wie in den ersten Blaupausen des Planungsverbands vorgesehen, den Gebhardshain zusammen mit der VG Wissen eingegangen sei, habe der Ort praktisch keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr, schilderte Andreas Heidrich von der BI.

Man sehe dann ein geteiltes Dorf, ein Dorf, das sich nicht mehr entwickeln könne. So gebe zum einen die Schnellstraße eine Begrenzung vor, in Richtung Weitefeld der Naturschutz. Auch im Norden des Ortes sind Windkraftanlagen vorgesehen, die ebenfalls nicht unproblematisch seien, hieß es, allerdings wären dort andere Dörfer direkt betroffen.

Bürgermeister Schwan versprach, die Unterschriftenliste an den Planungsverband und dessen Mitglieder weiterzuleiten, einschließlich eines Briefes der BI.  „Leider sind die Vorgaben, die das Land Rheinland-Pfalz macht, sehr unklar“, bemängelte Schwan.

Die BI kritisiert, dass in anderen Bundesländern Abstände von 1500 bis 2000 Metern zur Wohnbebauung eingehalten werden müssten, Mainz indes 800 Meter für ausreichend halte. Die Höhe der Türme, hier seien bis 200 Meter in der Planung, würden gar nicht ins Kalkül gezogen.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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