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Gesundheitsregion Siegerland firmiert als Genossenschaft
70 Ärzte im Verbund

Vorstandsvorsitzender Dr. Martin Mansfeld (r.) und Geschäftsführerin Anja Herder-Peyrounette (l.) bilden den administrativen Rahmen, die „Evas“ leisten die Basisarbeit mit den 700 Klienten im Siegerland.
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mir Siegen. Es gibt Neuigkeiten aus der Gesundheitsregion Siegerland: Der Zusammenschluss von 70 Haus- und Fachärzten aus Siegen und dem Umland hat sich von der GbR zur Genossenschaft weiterentwickelt. Das Netzwerk steht damit auf einer breiteren Basis, vormalige Risiken sind abgesichert, weil die Ärzte nicht mehr der vollen persönlichen Haftung unterliegen, wie das bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts der Fall ist.

Dr. Martin Mansfeld und das Team sehen die Gesundheitsregion Siegerland damit in trockenen Tüchern, man sei ja schließlich auch gewachsen, ist eines der Argumente. 2013 gegründet, noch dazu als Vorreiter in Westfalen-Lippe, ist aus dem lockeren Zusammenschluss eine zukunftsträchtige Kooperative geworden.

mir Siegen. Es gibt Neuigkeiten aus der Gesundheitsregion Siegerland: Der Zusammenschluss von 70 Haus- und Fachärzten aus Siegen und dem Umland hat sich von der GbR zur Genossenschaft weiterentwickelt. Das Netzwerk steht damit auf einer breiteren Basis, vormalige Risiken sind abgesichert, weil die Ärzte nicht mehr der vollen persönlichen Haftung unterliegen, wie das bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts der Fall ist.

Dr. Martin Mansfeld und das Team sehen die Gesundheitsregion Siegerland damit in trockenen Tüchern, man sei ja schließlich auch gewachsen, ist eines der Argumente. 2013 gegründet, noch dazu als Vorreiter in Westfalen-Lippe, ist aus dem lockeren Zusammenschluss eine zukunftsträchtige Kooperative geworden. „Wir haben Angestellte, wir müssen als Kooperative arbeiten“, sagt Mansfeld voller Überzeugung. Als lokale Institution sitzt man bei Fachfragen mit am Tisch diverser Gremien, wenn in übergeordneter Formation konferiert und beratschlagt wird.

700 Patienten bilden Stamm

700 Patienten bilden den Stamm der Klienten, eigentlich alle kassenärztlich betreut. Acht Angestellte sind im Dienst, darunter vier „Evas“. Das sind Einsatz entlastende Versorgungsassistentinnen. Im häuslichen Umfeld der Patienten schauen sie nach dem Rechten, richten alles zum Besten, knüpfen Kontakte zu Fachärzten, Diensten, Heimen und Kliniken, falls das nötig wird. Mansfeld: „Ich habe eine Frau um die 95 am Rosterberg, die ist topfit, die braucht maximal einmal im Quartal eine Ansprache. Andere sind allein, merken aber nicht, dass sie Hilfe brauchen.“

Besonders im Falle von Demenz sei das Care-Management wichtig, unterstreicht Stefanie Kremer. „Die Uni Siegen und die Uni Greifswald sind mit dabei, eine einzelne Arztpraxis könnte das gar nicht alles leisten.“ Oder wie es Anja Herder-Peyrounette ausdrückt, das Hauptanliegen der Gesundheitsregion Siegerland sei die Versorgungssteuerung. Die Geschäftsführerin sieht das Netzwerk als „verlängerten Arm der Arztpraxen“.

70 von 240 Fach- und Hausärzten machen mit

Bewusst hat man Siegen und Teile des Siegerlands als Verbreitungsgebiet ausgewählt. Die Bad Berleburger Kollegen seien einfach räumlich zu weit weg, sagt Mansfeld. 70 von 240 Fach- und Hausärzten in Siegen-Wittgenstein machen mit. Das Wichtige und Schöne für die Patienten: „Wir haben einen Facharztpool.“

Autor:

Michael Roth (Redakteur) aus Siegen

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