SZ

Maschinenfabrik Herkules
70 bis 100 neue Jobs

mir Kaan-Marienborn. Die Maschinenfabrik Herkules baut ihren Stammsitz in Kaan-Marienborn aus (die SZ berichtete), und die Siegener Politik ist heilfroh über 70 bis 100 neue Arbeitsplätze. Das war gestern im Bauausschuss allen Redebeiträgen deutlich anzumerken.

Trotzdem legte die Jamaika-Koalition einen Vier-Punkte-Antrag zu Fragen des Klimaschutzes vor. Damit aber ja niemand etwas falsch verstehen sollte, wies Ausschussvorsitzender Rüdiger Heupel (CDU) ausdrücklich darauf hin, es handele sich nicht um eine Bedingung der Politik, sondern die Verwaltung solle darauf hinwirken, dass die Punkte beachtet werden.

mir Kaan-Marienborn. Die Maschinenfabrik Herkules baut ihren Stammsitz in Kaan-Marienborn aus (die SZ berichtete), und die Siegener Politik ist heilfroh über 70 bis 100 neue Arbeitsplätze. Das war gestern im Bauausschuss allen Redebeiträgen deutlich anzumerken.

Trotzdem legte die Jamaika-Koalition einen Vier-Punkte-Antrag zu Fragen des Klimaschutzes vor. Damit aber ja niemand etwas falsch verstehen sollte, wies Ausschussvorsitzender Rüdiger Heupel (CDU) ausdrücklich darauf hin, es handele sich nicht um eine Bedingung der Politik, sondern die Verwaltung solle darauf hinwirken, dass die Punkte beachtet werden.

Öko-Vorschläge für den Bau

Wo möglich und sinnvoll, da sollte laut Jamaika-Bündnis das Dach der neuen und 250 Meter langen Produktionshalle begrünt und mit Photovoltaik-Anlagen bestückt werden. Plus Regenwassernutzung, plus Fassadenbegrünung.

In der Planung zunächst nicht vorgesehen ist die Photovoltaik, wie Stadtbaurat Henrik Schumann berichtete. Statisch sei das möglich, aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten verzichte das Unternehmen zunächst darauf. Zur Nutzung des Niederschlagswassers müsse erst ESi, also das stadteigene Entsorgungsunternehmen, befragt werden, ob es für Herkules eine Ausnahme vom Anschlusszwang geben könne. Später erfuhr der Ausschuss, Dachgrün sei möglich.

Den Hintergrund für den Jamaika-Antrag erhellte Daniela Stoker (Grüne). „Wir wollen den Klimaschutz nach vorne tragen, das könnte auch Teil des Firmenmarketings werden.“ Henner Klaas (CDU) hatte mehr die Ökonomie im Blick, „wir begrüßen die langfristige Standortsicherung“. Dagegen sah Manfred Schneider (SPD) weiterhin die Gefahr, falls sich die Politik quer stelle, könne die Firma nach Hessen abwandern.

Nachts fahren keine Lkw

Entwarnung für die Käner Einwohner (Lindenbergstraße/Föhrenweg) gab das Architekturbüro Horstmann und Hoffmann. Die neue Halle wird zwei Zufahrten erhalten, bis auf Lichtkuppeln gibt es keine weiteren Öffnungen, produziert werden soll im Zwei-Schicht-Betrieb. Mit der Auflage, diese Kuppeln nachts geschlossen zu halten, soll es möglich sein, die geltenden Lärmgrenzwerte tagsüber und nachts einzuhalten Außerdem soll nachts kein Lkw-Verkehr stattfinden.

Autor:

Michael Roth (Redakteur) aus Siegen

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