A 45 ganz oben auf der Agenda

 Die Erneuerung der A 45 im Siegerland ist gestartet, im November wurde die Talbrücke Rälsbach gesprengt.  Archivfoto: Dirk Manderbach
  • Die Erneuerung der A 45 im Siegerland ist gestartet, im November wurde die Talbrücke Rälsbach gesprengt. Archivfoto: Dirk Manderbach
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sz - Die Feiertags- und Ferienruhe ist vorbei, auch in den Düsseldorfer Ministerien. Gestern hat NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst den im Koalitionsvertrag angekündigten Masterplan zur Umsetzung des Fernstraßenbedarfsplans in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Mit darin enthalten sind zwei für Südwestfalen enorm wichtige Projekte – der bereits laufende Ausbau der A 45 und die Route 57 von Kreuztal ins Wittgensteiner Land.

Die neue Landesregierung will 50 neue Stellen für Planer bei Straßen NRW schaffen, außerdem sollen 20 kw-Vermerke („künftig wegfallend“) für Planer gestrichen werden. Außerdem sollen die Mittel für externe Planungsleistungen erhöht werden, bei den Genehmigungsbehörden (Bezirksregierungen) sind außerdem 13 neue Stellen geplant. Ein vorrangiger Planungsauftrag des Bundes sei die Beseitigung von Engpässen im Bundesfernstraßennetz, heißt es weiter aus Düsseldorf. Im „Vordringlichen Bedarf – Engpassbeseitigung“ wird exemplarisch die A 45 zwischen Haiger/Burbach und dem Ruhrgebiet genannt: „Der Ausbau der A 45 mit ihren vielen zu erneuernden Talbrücken steht ganz oben auf der Agenda. Die Verbindung des östlichen Ruhrgebiets mit dem Rhein-Main-Gebiet muss ertüchtigt werden, um für die Region Südwestfalen wieder eine leistungsfähige Schwerlastroute über die Autobahn zu schaffen“, schreibt das Ministerium. Die Arbeiten werden sich nach aktuellem Planungsstand bis ins Jahr 2032 hinziehen.

Im Arbeitsprogramm 2018 sind weitere Einzelheiten verbucht, was auf der A 45 im Jahr 2018 passieren wird. Über die Sprengung eines Teils der Rälsbach-Brücke hat die SZ im November berichtet, für die Erneuerung der Talbrücken Rinsdorf und Eisern laufen die Vorarbeiten. Die Abschnitte Siegen-Freudenberg und Olpe-Drolshagen auf der A 45 waren bislang ohne Planung, das soll sich ändern. Für beide Etappen auf der Sauerlandlinie sollen im zweiten Halbjahr die Umweltverträglichkeitsstudien und die Variantenuntersuchungen gestartet werden. Zwischen Freudenberg und Olpe ist man in der Hinsicht viel weiter, die Analysen zur Umwelt und mögliche Varianten will das NRW-Verkehrsministerium im zweiten Halbjahr 2018 abschließen.

Im „Vordringlichen Bedarf“ taucht natürlich auch die Route 57 wieder auf. Zur Südumgehung Kreuztal (B 508) steht im ersten Halbjahr der Erlass des Planfeststellungsbeschlusses in dem Papier. Seit vielen Monaten warten Befürworter und Kritiker auf eine Entscheidung der Bezirksregierung Arnsberg. Für die Abschnitte Kreuztal/Ferndorf und Ortsumgehung Hilchenbach (bisher ohne Planung) auf der B 508 steht im ersten Halbjahr 2018 der Hinweis, die Untersuchungen zur Umweltverträglichkeit sollten gestartet werden. Gleiches gilt außerdem für die Ortsumgehung Erndtebrück/Schameder (B  62). Details zum „Masterplan“ sowie das „Arbeitsprogramm 2018“ sind nachzulesen auf der Homepage des Ministeriums unter www.vm.nrw.de.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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