Abbau ist der allerletzte Ausweg

 Wie sieht die Zukunft des archäologischen Lehrpfads rund um Birkefehl aus? Diese Frage muss der Wittgensteiner Heimatverein klären. Wenn jemand durch so eine Tafel verletzt werden sollte, haftet der Vorstand. Foto: Björn Weyand
  • Wie sieht die Zukunft des archäologischen Lehrpfads rund um Birkefehl aus? Diese Frage muss der Wittgensteiner Heimatverein klären. Wenn jemand durch so eine Tafel verletzt werden sollte, haftet der Vorstand. Foto: Björn Weyand
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bw - Droht dem archäologisch-historischen Lehrpfad rund um Birkefehl etwa das Aus? Ganz so weit ist es zwar momentan noch nicht, dennoch scheint dies nicht gerade ausgeschlossen. Am Ende der Jahreshauptversammlung des Wittgensteiner Heimatvereins in Rüppershausen am vergangenen Samstag äußerte sich der 2. Vorsitzende Heinrich Imhof auf Nachfrage aus der Runde zu der Problematik. Einige der Schautafeln entlang des Weges seien in einem schlechten Zustand. Es besteht somit Handlungsbedarf, denn „wenn etwas passiert und jemand wird durch eine umstürzende Tafel verletzt, dann sind wir als Vorstand in der Haftung“, machte der Weidenhäuser deutlich. Der Wittgensteiner Heimatverein, der die Trägerschaft übernommen hatte, sehe sich nicht in der Lage, das zu dulden. Die Konsequenz: Dann müssten die Tafeln abgebaut werden. Entschieden ist hingegen noch nichts – der neu zusammengesetzte Vorstand will eine Lösung für dieses Problem finden.

Allerdings seien nur die elf Schautafeln im schlechten Zustand, die auf dem Gebiet der Gemeinde Erndtebrück stehen. Die eine Tafel auf Berleburger Gebiet sei in Ordnung. Die Gemeinde wies auf Anfrage der SZ eine Zuständigkeit klar von sich. Die Verantwortlichkeit sei ja im Übergabevertrag vom 31. Oktober 1997 geregelt. Darin werde ausgeführt, so betonte die Gemeinde, dass der Wittgensteiner Heimatverein die Verantwortung für die Pflege, Betreuung und bauliche Unterhaltung des Projekts nebst aller baulicher Anlagen (also Park- und Rastplatz) übernehme. Auf die Frage, ob denn der Abbau dieser Schautafeln kein Verlust darstelle, kam eine ziemlich ernüchternde Antwort aus dem Rathaus: „Da die Tafeln optisch gesehen in einem teilweise schlechten Zustand sind, ist der Verlust überschaubar.“

Ob das aber in Kreisen des Wittgensteiner Heimatvereins so gesehen wird, ist unwahrscheinlich. Der Abbau der Schautafeln soll sicherlich nur die allerletzte Variante sein. Eine Entscheidung soll nun im Laufe des Jahres fallen. Nach SZ-Informationen ist der Abbau nicht so einfach möglich, ist der Aufbau des archäologischen Lehrpfads doch mit Fördermitteln der NRW-Stiftung gelungen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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