AHS informierte vor Ort

Ausbildung Heilerziehungspflege noch sehr unbekannt

sz Siegen. Das Siegener Berufskolleg Allgemeingewerbe, Hauswirtschaft und Sozialpädagogik (AHS) öffnete in diesen Tagen seine Pforten, um mit der Veranstaltung »Schule in Aktion« einen Einblick in den Schulalltag zu gewährleisten. Eingeladen waren alle Schüler der 9. und 10. Klassen sowie Lehrer aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein. Sowohl die Schüler als auch die Lehrer, für die im Vorfeld eine Informationsveranstaltung stattgefunden hatte, konnten sich beim Rundgang durch die Räumlichkeiten über die verschiedenen Bildungsgänge des Berufskollegs informieren.

Insbesondere die Schüler hatten sich große Mühe bei ihren Darbietungen gegeben: Die Studenten des Ausbildungsberufs Friseur verschafften einen Einblick in einen Teilbereich des Berufs: die Maniküre. Die Hauswirtschafterinnen empfingen die Besucher mit selbst gemachtem Gebäck. Beim Sozialhelfer-Bildungsgang konnten die Besucher die Injektion an einer Orange üben, damit sie lernen, wie eine Spritze bei Diabetes angesetzt wird. Zudem informierten die Schüler des AHS durch eigens erstellte Präsentationen über die Bildungsgänge und standen für Fragen zur Verfügung. Zur Zeit sind 1861 Schüler am Berufskolleg vertreten. Davon besuchen 991 Schüler die Teilzeitklassen im Rahmen einer Ausbildung im dualen System. Die restlichen 870 sind in Vollzeitklassen untergebracht. Ergänzt werden die Vollzeitklassen durch mehrere Praktika, die in Kooperation mit den Trägern der jeweiligen Fachrichtungen ermöglicht werden.

Neben dem begehrten Fachbereich Erziehung, der mit dem Abitur beendet werden kann, gibt es den Bildungsgang Heilerziehungspflege, der derzeit noch recht unbekannt ist. Zum Arbeitsfeld des Heilerziehungspflegers gehören alle Einrichtungen, die sich mit beeinträchtigten Menschen beschäftigen. Zugangsvoraussetzung zu diesem Fach ist entweder eine abgeschlossene Ausbildung als Sozialhelfer oder als Kinderpfleger. Des Weiteren berechtigt die Fachhochschulreife zum Besuch des Bildungsganges. Bewerbungen müssen bis zum 28. Februar vorliegen. Das Lossystem entscheidet. »Die Ausbildungen sind sehr informativ. Wenn es uns einmal zu viel wird, bekommen wir mehr Zeit von den Lehrern«, berichtete Anette Krauss im SZ-Gespräch. Die 18-Jährige absolviert zur Zeit als Vollzeitschülerin eine Ausbildung zur Kinderpflegerin. Danach, so verriet sie, wolle sie mit der Ausbildung zur Erzieherin fortfahren.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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