SZ

Sendung im ZDF
Aktenzeichen XY: Vielversprechender Hinweis nach brutaler Attacke in Siegen

Ex-Bundeswehrsoldat Matthias Kreyer ist für die SZ an den Tatort vom 21. Juni 2020 an der Siegener Hindenburgstraße zurückgekehrt. Dort schildert er noch einmal die schlimmen Ereignisse jener Nacht. Nach der Ausstrahlung im ZDF melden sich mehrere Personen.
  • Ex-Bundeswehrsoldat Matthias Kreyer ist für die SZ an den Tatort vom 21. Juni 2020 an der Siegener Hindenburgstraße zurückgekehrt. Dort schildert er noch einmal die schlimmen Ereignisse jener Nacht. Nach der Ausstrahlung im ZDF melden sich mehrere Personen.
  • Foto: René Traut
  • hochgeladen von Michael Sauer

juka Siegen. Nach der Ausstrahlung der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am Mittwochabend im ZDF gibt es neue Hoffnung, die brutale Schlägerei in der Siegener Innenstadt aus dem Juni 2020 doch noch aufzuklären. Damals war Ex-Bundeswehrsoldat Matthias Kreyer (33) mit zwei Freunden auf der Hindenburgstraße unterwegs, als sie gegen 1.50 Uhr von einer großen Gruppe, laut Ermittler vorwiegend mit marrokanischem Migrationshintergrund, brutal angegangen wurden. Kreyer wurde, genau wie ein Freund, der sogar das Bewusstsein verliert, zu Boden geschlagen. Auch danach ließen die Täter nicht ab. Kreyer trägt von der Tat einen bleibenden Schaden am Auge davon. In der ZDF-Sendung ist der Vorfall der Hauptbeitrag, wird mit einem mehrminütigen Einspielfilm ausführlich nachgespielt.

juka Siegen. Nach der Ausstrahlung der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ am Mittwochabend im ZDF gibt es neue Hoffnung, die brutale Schlägerei in der Siegener Innenstadt aus dem Juni 2020 doch noch aufzuklären. Damals war Ex-Bundeswehrsoldat Matthias Kreyer (33) mit zwei Freunden auf der Hindenburgstraße unterwegs, als sie gegen 1.50 Uhr von einer großen Gruppe, laut Ermittler vorwiegend mit marrokanischem Migrationshintergrund, brutal angegangen wurden. Kreyer wurde, genau wie ein Freund, der sogar das Bewusstsein verliert, zu Boden geschlagen. Auch danach ließen die Täter nicht ab. Kreyer trägt von der Tat einen bleibenden Schaden am Auge davon. In der ZDF-Sendung ist der Vorfall der Hauptbeitrag, wird mit einem mehrminütigen Einspielfilm ausführlich nachgespielt. Offenbar mit Erfolg.

Aktenzeichen XY berichtet über brutale Attacke in Siegen

Aktenzeichen XY: Hinweis nach brutalem Angriff in Siegen

Bereits am Ende der Sendung erklärte Alfred Hettmer, langjähriger Kriminalbeamter beim LKA Bayern und seit 2002 Leiter des Aufnahmestudios der Sendung, dass ein „sehr vielversprechender“ Hinweis eingegangen sei. „Der Hinweis ist nicht nur sehr interessant, sondern kann in dem Fall eventuell eine entscheidende Rolle spielen und ihm eine neue Entwicklung geben“, so Hettmer. Genauere Angaben macht der 66-Jährige nicht. Auch die Kreispolizeibehörde gab am Morgen danach gegenüber der SZ keine weiteren Auskünfte zu dem Hinweis. Man halte ihn aber ebenfalls für hilfreich. „Ob er eine entscheidende Rolle für den weiteren Verlauf der Ermittlungen spielt, müssen die Ermittlungen der Kripo zeigen“, teilte Stefan Pusch, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, am Donnerstagmorgen mit.

Brutaler und feiger Angriff in Siegen Thema bei Aktenzeichen XY

Zugeschaltet in die Sendung wurde mit Kriminaloberkommissar Patrique Schwarzer auch der zuständige Ermittler aus Siegen. Schwarzer sprach dabei von einen „ungewöhnlich brutalen und feigen Angriff“. Auf den Haupttäter, der weiter auf den bewusstlos am Boden liegenden Mann eintrat und später auch die Krankenversicherungs- und Sparkassenkarte entwendete, habe man konkrete Informationen, so Schwarzer. Diese Hinweise seien aber nicht ausreichend, um die Person sicher zu überführen und festzunehmen. Daher erhoffe man sich weitere Zeugenaussagen, möglicherweise auch aus dem Umfeld des Täters. Insgesamt spricht Schwarzer von einer Gruppe von ungefähr 15 Personen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Und der von Hettmer angesprochene Hinweis scheint nicht der einzige geblieben zu sein. „Nach Ausstrahlung des Beitrags sind einige Hinweise bei der Kripo in Siegen und im Studio in München eingegangen“, so Pusch. Da die Ausstrahlung erst am gestrigen Abend erfolgt ist, sei es aktuell aber noch zu früh, die Qualität der Hinweise allgemein zu bewerten. „Die Kreispolizeibehörde hofft, dass nach Verifizierung der Hinweise neue Erkenntnisse dazu führen, den vagen Tatverdacht soweit zu erhärten, dass hierdurch der Vorfall geklärt werden kann“, unterstreicht Pusch.

Die Kriminalpolizei werde die Hinweise nun bewerten und weitere Ermittlungen einleiten, um den oder die Täter zu fassen und überführen, so der Sprecher. Weitere Zeugenaussagen und Hinweise zu der brutalen Tat vom 21. Juni 2020 nimmt die Kreispolizeibehörde unter der Nummer (0271) 7 09 90 entgegen.

Hier kann man sich die Sendung in der ZDF-Mediathek noch einmal ansehen.

Autor:

Julian Kaiser aus Siegen

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