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Grundschule in Geisweid
Albert-Schweitzer-Schule Kandidatin für Erweiterungsbau

Der Kindersegen beschert der Stadt jede Menge Arbeit, das könnte sich auf die Grundschulen in Geisweid auswirken. Die Albert-Schweitzer-Grundschule etwa könnte erweitert werden.
  • Der Kindersegen beschert der Stadt jede Menge Arbeit, das könnte sich auf die Grundschulen in Geisweid auswirken. Die Albert-Schweitzer-Grundschule etwa könnte erweitert werden.
  • Foto: SZ-Archiv
  • hochgeladen von Christian Schwermer (Redakteur)

js Geisweid. Siegen freut sich über einen wahren Kindersegen: Der Nachwuchs in der Krönchenstadt gedeiht prächtig, die Zahl der Schüler schnellt nach oben. Vor zwei Jahren, so verdeutlichte Dezernent André Schmidt jetzt im Schulausschuss, wurden noch rund 800 Kinder zur Einschulung angemeldet – in diesem Sommer werden es gut 900 sein. Dieser Trend werde sich auch weiter fortsetzen. Eigentlich freut sich die Stadtverwaltung über diese Entwicklung, diese ist aber auch mit Arbeit verbunden. Es besteht Handlungsbedarf.

Hohe Anmeldez

js Geisweid. Siegen freut sich über einen wahren Kindersegen: Der Nachwuchs in der Krönchenstadt gedeiht prächtig, die Zahl der Schüler schnellt nach oben. Vor zwei Jahren, so verdeutlichte Dezernent André Schmidt jetzt im Schulausschuss, wurden noch rund 800 Kinder zur Einschulung angemeldet – in diesem Sommer werden es gut 900 sein. Dieser Trend werde sich auch weiter fortsetzen. Eigentlich freut sich die Stadtverwaltung über diese Entwicklung, diese ist aber auch mit Arbeit verbunden. Es besteht Handlungsbedarf.

Hohe Anmeldezahlen für Grundschulen in Geisweid

Besonders groß ist dieser im nördlichen Stadtgebiet – genauer: in Geisweid. Die Anmeldezahlen für die Albert-Schweitzer-Grundschule, die Birlenbacher Grundschule und die Grundschule Geisweid sind stattlich. Die Prognosen gehen in den kommenden vier Schuljahren von Zuwächsen um 27, 47 bzw. 29 Prozent aus. So viel zu den Prognosen, doch auch die handfesten Zahlen machen Druck: Im kommenden Schuljahr muss die Stadt Siegen als Schulträgerin bereits mit einem Plus von 20 Prozent mehr Anmeldungen in Geisweid umgehen als in den vergangenen Jahren. Daher sollen in diesem Bereich zwei zusätzliche Eingangsklassen gebildet werden; statt sechs werden es nun acht sein.

Container als Übergangslösung an der Albert-Schweitzer-Schule

Die Aufteilung auf die drei Schulen soll so aussehen: In Birlenbach bleibt es bei zwei Eingangsklassen (elf Schüler müssen aber abgewiesen werden), die beiden anderen Schulen werden jeweils drei Schwünge „i-Dötzchen“ aufnehmen. Auch wenn es hier und da eng werden dürfte, wird die Geisweider Schule ohne Anbau eine zusätzliche Klasse aufnehmen. „Sie war schon einmal dreizügig“, rief Schmidt in Erinnerung. Anders sieht es bei der Albert-Schweitzer-Schule aus. Ihre Zusatzklasse soll zunächst provisorisch eingerichtet werden, 2022 soll für drei bis fünf Jahre ein Container auf dem Schulgelände für Entlastung sorgen – dort hatte die Stadt bereits zweimal eine Übergangslösung für eine Kita untergebracht –, bevor als dauerhafte Lösung angebaut werden dürfte.

Erweiterung der Jung-Stilling-Schule Weidenau hat keinen Einfluss

Die Verteilung der beiden zusätzlichen Klassen und die Perspektive auf eine bauliche Vergrößerung der Albert-Schweitzer-Schule hätten nichts mit den pädagogischen Konzepten der drei betroffenen Schulen zu tun, sondern allein damit, dass die vorgeschlagene Erweiterung die einfachste Variante sei. Das Gelände lasse es zu, dass die Schweitzer-Schule das „nächste große Bauprojekt“ der Stadt werden könne. Grundsätzlich sei aber auch an den anderen Schulen eine bauliche Erweiterung nicht ausgeschlossen.
Monika Becker, Rektorin in Birlenbach, sprach den gemeinsamen Wunsch aller Geisweider Grundschulen aus, an zwei Gebäuden Erweiterungen vorzunehmen. „Besser wäre es, nicht nur ein Riesen-System in Geisweid aufzubauen, sondern die Kinder auf zwei Standorte zu verteilen. Das aber, so winkte André Schmidt ab, sei nicht realistisch. „Wir müssen eine Priorisierung vornehmen.“
Die anstehende Erweiterung der Jung-Stilling-Schule in Weidenau (die SZ berichtete) hat übrigens nichts mit der Schülerzahlenprognose zu tun, verdeutlichte der Dezernent. Der dortige Anbau entsteht, um dem Raumbedarf des offenen Ganzstagsangebots gerecht zu werden.

Autor:

Jan Schäfer (Redakteur) aus Siegen

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