Als Brückenbauer im Rollenspiel

 Die Projektwoche am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg dient auch der beruflichen Orientierung. Die Achtklässler stellen sich der Potenzialanalyse, darunter auch Anne Marie Schneider, Kai Hillwig und Bonalock Khounvilaypheng. Foto: Björn Weyand
  • Die Projektwoche am Johannes-Althusius-Gymnasium in Bad Berleburg dient auch der beruflichen Orientierung. Die Achtklässler stellen sich der Potenzialanalyse, darunter auch Anne Marie Schneider, Kai Hillwig und Bonalock Khounvilaypheng. Foto: Björn Weyand
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bw - Projektwochen in den Schulen – das war früher oft nicht mehr als die Möglichkeit, mal keinen Unterricht machen zu müssen. Statt Mathematik stand dann eine Radtour auf dem Stundenplan und anstelle von Englisch das Bauen von Lautsprecherboxen. Am Berleburger Johannes-Althusius-Gymnasium ist die Projektwoche viel mehr als das. Schon der erweiterte Titel gibt jede Menge Auskunft darüber.

Denn die Veranstaltung, die in diesem Jahr erstmals Ende Januar, also derzeit, stattfindet, hört auf den Namen Projekt- und Orientierungswoche. „Die Schüler konnten sich für verschiedene Projekte anmelden“, verriet Schulleiter Erwin Harbrink am Dienstag beim Pressegespräch. „Aber wir bündeln in dieser Woche auch wichtige Sachen.“ Und zwar Dinge, die in dem engen G8-Schulalltag manchmal zu kurz kommen.

Bestes Beispiel für den Part der Orientierung im Titel dieser Woche ist das Programm der Achtklässler, die in diesen Tagen ihre Potenzialanalyse haben. Es geht dabei um Stärken und Schwächen, Begabungen und Interessen. Und nicht zuletzt um Rollenspiele. Dem stellten sich unter anderem Anne Marie Schneider, Kai Hillwig und Bonalock Khounvilaypheng, die ihren Entwurf für eine Fußgängerbrücke mit Aussicht über den Rhein in Köln einer Kommission vorstellen mussten.

Die drei Schüler der Klasse 8b überzeugten die Jury dabei mit souveränen Antworten auf spontane Fragen. Die Rollenspiele sollten, so verriet Annette Sommer vom Kooperationspartner „t-droste“, die Schüler auf das Berufsleben ein wenig vorbereiten. Erwin Harbrink betonte ebenfalls die Bedeutung der Berufsorientierung, denn die Schüler lernen auch, wie sie Bewerbungen und Lebensläufe schreiben sollten.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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