Anlieger ärgern sich über Büsche

 Die auf den Bürgersteig wuchernden Sträucher auf dem Grundstück der Rettungswache an der Struthstraße in Erndtebrück ärgern Jutta Weiß und andere Anwohner maßlos. Heinz-Georg Grebe hatte die Problematik in der Vergangenheit schon im Rathaus vorgebracht. Da sich nichts getan habe, ging das Ratsmitglied an die Öffentlichkeit. Der Kreis will sich der Sache nun annehmen. Foto: Björn Weyand
  • Die auf den Bürgersteig wuchernden Sträucher auf dem Grundstück der Rettungswache an der Struthstraße in Erndtebrück ärgern Jutta Weiß und andere Anwohner maßlos. Heinz-Georg Grebe hatte die Problematik in der Vergangenheit schon im Rathaus vorgebracht. Da sich nichts getan habe, ging das Ratsmitglied an die Öffentlichkeit. Der Kreis will sich der Sache nun annehmen. Foto: Björn Weyand
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bw - Mitten im Sommer und gerade bei dieser aktuell so feucht-warmen Witterung haben die Beschäftigten der Wittgensteiner Bauhöfe und der Straßenmeisterei eine Menge zu tun, da es nur so wächst und sprießt. Das Problem an der Struthstraße in Erndtebrück hat allerdings nur bedingt mit der derzeit guten Vegetation zu tun, sondern staut sich ganz offenbar schon seit einigen Jahren an. Auf der Rückseite der Rettungswache wachsen dichte Büsche – so gut, dass sie inzwischen zum Teil den Bürgersteig bedecken.

Darüber ärgern sich nicht nur Anwohnerin Jutta Weiß und viele weitere Nachbarn, sondern auch die Rollstuhlfahrer des nahe gelegenen Seniorenzentrums, glaubt Ratsmitglied Heinz-Georg Grebe. Den Ärger der Bürger habe er in der Vergangenheit auch schon mehrfach im Rathaus vorgebracht – getan habe sich nichts. Eigentlich zuständig für das Gewächs ist freilich der Kreis, dem das Grundstück der alten Rettungswache ja gehört. Mit dem Liegenschaftsamt dort habe sie auch schon Kontakt gehabt, verrät Jutta Weiß. Und doch: Geschehen sei wiederum nichts. Seit Jahren wachse der Bürgersteig an der Stelle immer mehr zu. Rollstuhlfahrer, Fußgänger oder Mütter mit Kinderwagen – sie alle müssen wegen der wuchernden Sträucher auf die Straße ausweichen.

Genau das ist auch der Grund, weshalb Heinz-Georg Grebe mit der Angelegenheit an die Öffentlichkeit gegangen ist: um endlich etwas zu bewegen. Gerade jetzt, da im AWo-Seniorenzentrum am Samstag ja das Sommerfest stattfindet. „Da sollen die Besucher sich auch das Umfeld gerne anschauen – und dann sehen sie das. Über den Bürgersteig kann keiner mit dem Rollstuhl fahren“, findet Grebe. Der Bürgersteig sei Gemeindesache: Die Verwaltung solle mal Druck machen beim Grundstückseigentümer Kreis und ihn dazu auffordern, den Bewuchs zu stutzen. Im Rat habe er die Zusage dafür auch schon mal bekommen, erinnert sich Grebe. Und wieder sei nichts passiert. „Man muss sich ja schämen, das ist kein gutes Bild

Aus dem Kreishaus erfuhr die SZ auf Anfrage, dass bislang keine Beschwerde in dieser Angelegenheit vorgebracht worden sei. Doch Pressesprecher Torsten Manges verspricht auch: „Das ist die Aufgabe des Kreises.“ Jetzt, da das Problem definitiv bekannt ist, werde sich etwas tun.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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