Antwort auf Brandbrief

Zum Brandbrief des ehemaligen Stadtverordneten Armin Utsch (CDU) liegt eine Stellungnahme vor. Die Bauarbeiten am ehemaligen „Europaplatz“ werden demnach voraussichtlich bis Ende April dauern. Archivfoto: kalle
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sz - Zum Brandbrief des ehemaligen Stadtverordneten Armin Utsch (CDU), der die Stadtverwaltung im Allgemeinen und Bürgermeister Steffen Mues (CDU) im Besonderen aufgefordert hatte, doch endlich etwas für den von der Dauerbaustelle „Goldammerweg“ belasteten Stadtteil Dreisbach zu tun, liegt eine Stellungnahme als Antwort vor. In ihr weist die Verwaltung darauf hin, dass die Baustelle in der Dreisbach keine Baustelle der Krönchenstadt ist, sondern der Landesbetrieb „Straßenbau NRW“ als alleiniger Bauherr die Verantwortung für die aktuelle Verkehrssituation trägt – das habe man Utsch bereits vor Wochen mitgeteilt.

Da stellt sich die Frage, wie gut es um das Miteinander von Stadt und Landesbetrieb bestellt ist, denn in der Bewertung des Missstandes sind sich das Stadtoberhaupt Mues und sein Parteifreund Utsch einig: Der Unmut der Anwohner über die Situation „vor ihrer Haustür“ sei verständlich und nachvollziehbar. „Selbstverständlich unternehmen die Fachabteilung wie auch der Bürgermeister persönlich alles, um die schwierige Baustellensituation zu entschärfen und eine Lösung zu finden“, hieß es aus dem Rathaus.

Mues habe bereits dafür gesorgt, dass im Umfeld der Dreisbach mehrere Baustellen verschwinden, damit der Baustellenbereich zumindest umfahren werden kann. Und: „Durch mehrmaliges Nachfragen und Drängen hat die Stadt beim Landesbetrieb versucht, Druck aufzubauen, Beschwerden weitergegeben und deutlich gemacht, wie sehr die Bürger unter der Baumaßnahme leiden“, so die Stadtverwaltung.

Auf die letzte Nachfrage vom 10. März gab es vom Landesbetrieb außerdem die Antwort, dass die Bauarbeiten am ehemaligen „Europaplatz“ bzw. Höllenwaldstraße / Heinrich-Schütz-Straße voraussichtlich bis Ende April dauern werden. Der Stadt in diesem Zusammenhang zu unterstellen, dass sie die Dreisbach als „vergessenen Ortsteil“ behandele, sei „ein unfairer, pauschaler Rundumschlag und der Sache wenig dienlich“.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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