App für Burger & Co.

Die Uni Siegen und die Siegener Zeitung haben mit ihrem App-Konzept „Rendezfood“ offenbar einen Volltreffer gelandet. Foto: Archiv
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sz/ch - In der vierten Runde des Leitmarkt-Wettbewerbs „CreateMedia.NRW“ stehen die Gewinner fest. Ein unabhängiges Gutachtergremium hat zwölf Projekte der sogenannten Medien- und Kreativwirtschaft zur Förderung empfohlen – darunter das Projekt „Rendezfood“, ein gemeinsames Vorhaben der Universität Siegen und der Siegener Zeitung. Die Projekte sollen am Ende des Auswahlverfahrens mit insgesamt 11,8 Mill. Euro aus Landesmitteln und Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) unterstützt werden. Das teilte die Landesregierung in Düsseldorf am Mittwoch mit.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) kommentierte die Empfehlung: „Die ausgewählten Projekte zeigen die Vielfalt der Medienlandschaft. Sie zeichnen sich durch Kreativität und technologische Innovation aus und sind Investitionen in die Zukunft. Projekte wie diese tragen bedeutend dazu bei, Nordrhein-Westfalen zu einem dynamischen Medien-Digital-Land weiterzuentwickeln.“ Auch Landeswirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart (FDP), der den Landeswettbewerb koordiniert, merkte an, dass die Projekte durchaus „beachtliches kreatives und innovatives Potenzial“ besitzen, das es zu heben gelte.

Mit dem Projekt „Rendezfood“ (Einsatz von sozialen, ortsbasierten und spielerischen Ansätzen für regionale Werbekonzepte im Verlagswesen) möchten die Universität Siegen und die „Vorländer & Rothmaler GmbH & Co. KG“ einen neuen digitalen Weg beschreiten. Das Projekt nimmt den gesellschaftlichen Trend auf, das eigene Essen zu etwas Besonderem zu machen. Gerade in sozialen Netzwerken wie Instagram sind kunstvolle Fotos von einzelnen Gerichten („Foodporn“) angesagt. Hinzu kommt, dass viele Menschen beim Bummel durch die Innenstadt spontan entscheiden, welches Angebot sie annehmen.

Mit spielerischen Konzepten (sog. „game mechanics) will das Projekt die emotionale Bindung des Kunden verstärken. Dies geschieht, indem Produkte zur Kommunikation befähigt werden und den Kunden im Stil einer Chat-App kontaktieren. Beispielsweise könnte ein Kunde neben einem Burgerladen von einem „lachenden Burger“ angesprochen werden. Diese Art der Kontaktaufnahme ist wesentlich emotionaler und angesichts des großen Erfolgs von Chat-Apps und dem Einsatz von Chat-Bots passgenau. Für den Einsatz dieser Konzepte soll eine eigene Plattform für die Nutzer sowie Gewerbetreibenden entwickelt werden. Die Konsortialführung des Projekts liegt bei Juniorprofessor Dr. Thomas Ludwig, Cyber-Physische Systeme (CPS). Beteiligt ist außerdem der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien von Prof. Dr. Volker Wulf. Das Projekt ist, wie geschrieben, im Leitmarkt-Wettbewerb zunächst zur Förderung vorgeschlagen worden und soll, wenn alles klappt, voraussichtlich zum 1. Februar 2019 starten.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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