„Arbeit genießt hohe Akzeptanz“

 Sie sammelten am Donnerstag am Erndtebrücker Einkaufszentrum gemeinsam für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: (v.l.) Hauptfeldwebel Karsten Schneider, Major Jens Balsliemke, Bürgermeister Henning Gronau, Oberst Lars Hoffmann, Kommandeur der Hachenberg, und Stabsfeldwebel Erhard Lauber. Foto: Martin Völkel
  • Sie sammelten am Donnerstag am Erndtebrücker Einkaufszentrum gemeinsam für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge: (v.l.) Hauptfeldwebel Karsten Schneider, Major Jens Balsliemke, Bürgermeister Henning Gronau, Oberst Lars Hoffmann, Kommandeur der Hachenberg, und Stabsfeldwebel Erhard Lauber. Foto: Martin Völkel
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vö - Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bekommt regelmäßig Anerkennung von führenden Repräsentanten des Landes. Und das völlig zu Recht. Die Organisation ist im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland nicht nur für alle Kriegsgräber im Ausland – in Frankreich, den Niederlanden und in den vergangenen Jahren auch verstärkt in Osteuropa – zuständig, sondern setzt auch wertvolle Akzente für internationale Jugendbegegnungen. „Die Jugendarbeit ist das Steckenpferd des Volksbundes. Hier wird sehr gute Arbeit geleistet“, betonte Erhard Lauber im Bereich des Erndtebrücker Einkaufszentrums am Mühlenweg.

Der Girkhäuser ist Geschäftsführer des Volksbund-Bezirksverbandes Arnsberg und beteiligte sich mit weiteren Soldaten aus der Hachenberg-Kaserne an der Spendensammlung für die Organisation. Seit Anfang der Woche waren in der Edergemeinde und in Bad Laasphe bereits rund 530 Euro zusammengekommen, in der nächsten Woche haben sich die Sammler zudem in Bad Berleburg angekündigt. Am Donnerstag griff mit Oberst Lars Hoffmann auch der Kommandeur der Hachenberg-Kaserne persönlich zur Sammeldose, Unterstützung erhielt er zudem vom Erndtebrücker Bürgermeister Henning Gronau.

Für den Verwaltungschef eine Selbstverständlichkeit: „Das Geld wird hervorragend eingesetzt. Die Ziele kann man nur unterstützen.“ Und da kam einiges zusammen, in den Dosen rappelte es ordentlich und auch der ein oder andere Schein wanderte in die Schlitze. „Diese Arbeit genießt hier in der Region eine hohe Akzeptanz. Wittgenstein ist für die Sammler in der Regel ein gutes Pflaster“, verriet Erhard Lauber, der in der Vergangenheit selbst an mehreren Pflegeeinsätzen im Ausland beteiligt war. Bei älteren Menschen sei der Volksbund ohnehin gedanklich fest verankert, „bei den jüngeren Leuten erläutern wir gern das ein oder andere“. In den Gesprächen gehe es auch um die aktuellen Projekte des Vereins. Aktuell sei der Volksbund dabei, eine deutsche Kriegsgräberstätte in Montenegro zu realisieren: „Ein großes Vorhaben, das viel Zeit und Geld in Anspruch nimmt.“

Dass der Volksbund sich das Thema Jugendarbeit auf die Fahne geschrieben habe, könne er nur unterstützen, so Erhard Lauber. Jugendliche aus vielen Nationen kämen zusammen, um einander kennenzulernen, Sprache und Kultureigenheiten auszutauschen, gemeinsam an Kriegsgräbern zu arbeiten und ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm zu erleben. Der Volksbund betreibe Begegnungs- und Bildungsstätten auf Usedom, in Ysselsteyn (Niederlande), Lommel (Belgien) und Niederbronn (Frankreich) – und setze an diesen Orten auf friedenspädagogische Arbeit.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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