Architekturstudentin der Uni in Siegen gewann NRW-Preis

Alexandra Latsch hatte die Nase vorn

Auch Steffen Krumm kam in die Wertung der Besten

Siegen. Architekturstudenten der Uni Siegen waren in der ersten Runde des bundesweiten Hebel-Studentenwettbewerbs 1999/2000 äußerst erfolgreich. Alexandra Latsch (Siegen) gewann den mit 3000 DM dotierten 1. Preis, und der in Siegen studierende Steffen Krumm aus Karlsruhe ist stolz über einen mit 1000 DM bewerteten 2. Rang. Damit haben sich diese beiden Preisträger des Fachbereiches Architektur und Städtebau der Uni Siegen sowie ihre Entwurfsbetreuer Prof. Dr. Horst Höfler und Karsten Schröder für die bundesweite Ausscheidung unter den Hochschulen aller Bundesländer qualifiziert. Der Hebel-Studentenwettbewerb wird seit 15 Jahren unter den Fachhochschulen und Universitäten ausgeschrieben. Er gilt inzwischen als das Top-Qualitäts- und Leistungsmessen unter den Architektur-Fachbereichen aller bundesdeutschen Hochschulen. Der Wettbewerb läuft in zwei Stufen ab. Zunächst werden alle Preisträger an den Hochschulen der einzelnen Bundesländer ermittelt. Alexandra Latsch und Steffen Krumm hatten sich mit der Konkurrenz der neun Hochschulen in NRW und Rheinland-Pfalz-Nord auseinanderzusetzen. In der zweiten Stufe werden die besten Arbeiten aus dem Feld der Siegerentwürfe der einzelnen Bundesländer ausgewählt.

Themenstellung des Wettbewerbs: „Wohnen im Alter – ein Zukunftsproblem der Gegenwart.” Höfler: „Viele Betagte würden gerne ihre bisherigen Häuser oder Wohnungen, die zu groß bzw. unbequem geworden sind, abgeben. Die neue Wohnung sollte altersgerecht, pflegeleicht, zentral gelegen und preiswert sein. Natürlich sollten gute Kommunikationsmöglichkeiten gegeben sein. Auch auf Betreuungs- und Pflegeleistungen sollten gewährleistet sein. Eine Analogie zu Hotel und Boardinghaus liegt näher als jene zum klassischen Altenwohn- bzw. Altenpflegeheim.”

Der Hebel-Studentenwettbewerb 1999/2000 sollte also neue Lösungsvorschläge für „solch eine zeitgemäße, funktionale und kostengünstige Senioren-Wohnanlage erbringen”. Konkrete Aufgabenstellung: Auf einem innerstädtischen Standort am Bahnhof in Bielefeld sollten „beispielhafte Wohnungen mit Stadtbezug, Service- und Betreuungseinrichtungen sowie zusätzliche Kommunikationseinrichtungen zur besseren Vernetzung mit der Umgebung zu einem sinnvollen Ganzen gefügt werden”. – Den beiden Preisträgern ist das hervorragend gelungen.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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