Auf MINT-Geschmack gekommen

 Volle Konzentration beim Zusammenführen der Kontakte der Leuchtdiode: Hannah und Pauline hatten am Montag Spaß beim MINT. Foto: Holger Weber
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howe - Pommesschalen mit Wasser im Unterricht, kleine Pfützen auf den Tischen, dazu überall Drähte und Leuchtdioden. Ja, was wird denn hier gespielt? Ganz einfach: Das ist MINT, wie es leibt und lebt. Zehn Studenten erklären in diesen Tagen 80 Siebtklässlern des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe die Welt – und zwar der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. MINT eben, wenn man die Anfangsbuchstaben nimmt. Das Projekt ist nicht neu. Seit Jahren arbeitet das „Städtische“ intensiv mit der Universität Siegen zusammen, darf sich MINT-freundliche Schule nennen und trägt dafür auch das entsprechende Logo. Damit zählt das Bad Laaspher Gymnasium zu jenen Einrichtungen, die sehr früh die ersten Maßnahmen zur Studien- und Berufsorientierung ergreifen. Wenn auch spielerisch, so bekommen die Schüler der Klassen sieben mit MINT den ersten Zugriff auf die naturwissenschaftlich-technischen Fachbereiche. Sie kommen auf den MINT-Geschmack.

Von dem Projekt profitieren beide Seiten. Die Schule erhält an drei Tagen jeweils für vier Stunden praktischen Fachunterricht von Studenten, der Universität wiederum ist sehr daran gelegen, naturwissenschaftlichen Nachwuchs zu rekrutieren. Dass Experimentieren Spaß macht, davon durfte sich die SZ-Redaktion am Montag in den vier Siebener-Klassen überzeugen. Pommesschalen mit Wasser, dazu eine Prise Salz oder ein Spritzer Zitronensaft – das gab beileibe keinen Pausenschmaus. Aber wenn man die Kupferkabel und die Zinkbleche miteinander verband und eine Leuchtdiode daran hielt, dann staunte man nicht schlecht. Es wurde Licht. Freilich nicht bei einer Schale, auch nicht bei jeder „Mischung“. Die Schüler fanden die Tücken dieses galvanischen Experiments in zahlreichen Versuchen selbst heraus und mussten dazu Protokoll führen.

Ähnlich war es mit der Schüttellampe. Auch hier ging es um das Thema elektrische Energie. Zugegeben: Das Wickeln der Spulen war eher mühsam, dafür bereitete der Effekt den Schülern Freude. „MINT on Tour“: In diesen Tagen stehen weitere Experimente an. Da wäre zum Beispiel die Wärmedose, das Boot, das Aufziehauto, der Elektromotor oder die Windanlage.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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