Auf Rädern zu Hause

 Auch eine Art, von A nach B zu kommen: Patrick Korthoff und Familie begeisterten jetzt in Bad Berleburg. Foto: bea
  • Auch eine Art, von A nach B zu kommen: Patrick Korthoff und Familie begeisterten jetzt in Bad Berleburg. Foto: bea
  • hochgeladen von Archiv-Artikel Siegener Zeitung

bea - Hinter einem abgezäunten Areal auf dem Parkplatz des Bad Berleburger Hit-Marktes tat sich jetzt eine zwielichtige Atmosphäre auf: Auf dem Asphalt lagerten Autoreifen und schmutzige, mitgenommene Planen; Flaggen und Fahnen markierten das Gebiet, über dem ein verbeulter Pkw unbarmherzig in über 30 Metern Höhe von einem Kran hängen gelassen wurde.

Als die ersten Bässe aus den ansehnlichen Boxen schallten und Familie Korthoff die Motoren aufheulen ließ, erschien diese Inszenierung nur noch als zarter Beigeschmack dessen, was folgen sollte.

Denn Sabrina, Patrick, Gitano, Ricardo und Bernado gingen mit Stunt-Pkw, Motorrädern, Quads, Lkw und Monster-Trucks an Grenzen und ließen keinen Zweifel daran, dass sie seit Generationen auf Rädern zu Hause sind. Rund 400 Zuschauer hatten sich zur Stunt-Show mit dem Titel „Dynamit auf Rädern“ versammelt.

Zunächst fuhren sich die Profis in vier Autos mit synchronen 180˚- und 360˚-Drehungen ein. Mittels einer Rampe brachte Gitano seinen Pkw später in Schräglage und setzte die Fahrt freundlich winkend auf zwei Reifen fort, während Stunt-Koordinator Patrick, Stuntfrau Sabrina und der 15-jährige Ricardo auf der Karosserie posierten. Patrick Korthoff wiederholte den Stunt in Zeitlupen-Geschwindigkeit und steigerte sich danach zu einem 7,5 Tonnen schweren Lkw – ein einzigartiges Kunststück in Deutschland.

Hinauslaufen sollte das Ganze – so angekündigt – auf einen „einzigartigen Kamikaze-Sturzflug“. Hierfür verließ die Zuschauerschaft zum ersten Mal die Absperrung, während das Stuntteam eine fünf Meter hohe Pyramide aus Pkw baute und einer der Profis sich in Sicherheitskleidung vertikal in das anfänglich herab baumelnde Fahrzeug begab. Der Kran zog es anschließend wieder in eine Höhe von 36 Metern, die Konstruktion war millimetergenau ausgerichtet. Nachdem sich die Pyramide in Sekundenbruchteilen zu Schrott verwandelt hatte, kam der Stunt-Profi lächelnd unter seinem Helm hervor und erhielt gemeinsam mit seinen Kollegen langanhaltenden Applaus.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen