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Neue Runde des Programms „MINToringSi“
Auftakt für „MINTis“

Die frisch gebackenen "MINTis" formierten sich für die SZ zum Gruppenfoto.
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cs Siegen. Die MINT-Fächer sind in aller Munde. Es fehlt immer mehr an jungen Menschen, die sich bereits während der Schulzeit für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und später eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich einschlagen. Für die vom Mittelstand geprägte Region ein echtes Problem – der viel zitierte Fachkräftemangel macht den heimischen Unternehmen mehr und mehr zu schaffen. Da kommt das Programm „MINToringSi“, das als Mentorenkonzept zu naturwissenschaftlichen Disziplinen Schüler mit besonderen Fähigkeiten beim Übergang von der Schule an die Hochschule fördert, wie gerufen. Im Rahmen der diesjährigen Auftaktveranstaltung nahmen rund 20 Schülerinnen und Schüler im Haus der Siegerländer Wirtschaft ihre Aufnahmeurkunde entgegen.

cs Siegen. Die MINT-Fächer sind in aller Munde. Es fehlt immer mehr an jungen Menschen, die sich bereits während der Schulzeit für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik begeistern und später eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich einschlagen. Für die vom Mittelstand geprägte Region ein echtes Problem – der viel zitierte Fachkräftemangel macht den heimischen Unternehmen mehr und mehr zu schaffen. Da kommt das Programm „MINToringSi“, das als Mentorenkonzept zu naturwissenschaftlichen Disziplinen Schüler mit besonderen Fähigkeiten beim Übergang von der Schule an die Hochschule fördert, wie gerufen. Im Rahmen der diesjährigen Auftaktveranstaltung nahmen rund 20 Schülerinnen und Schüler im Haus der Siegerländer Wirtschaft ihre Aufnahmeurkunde entgegen. Für sie beginnt nun eine spannende Zeit mit Betriebsbesichtigungen, Forschungsprojekten und Exkursionen, begleitet von Studierenden der Universität Siegen.

Schüler für die MINT-Fächer begeistern

Im Idealfall starten die frisch gebackenen „MINTis“ nach dem Abitur in einen entsprechenden Studiengang an der heimischen Hochschule und stehen in einigen Jahren der heimischen Wirtschaft als junge, engagierte Spezialisten zur Verfügung. „Mit dem Programm haben wir alles richtig gemacht“, blickte Jörg Dienenthal in seinem Grußwort auf die Entscheidung im Jahr 2013 zurück, das Programm in Siegen weiterführen zu wollen, nachdem das Ausgangsprogramm ausgelaufen war. Heute, so der Vorsitzende des Verbandes der Siegerländer Metallindustriellen weiter, arbeite man mit Uni und Bezirksregierung Hand in Hand, um „MINToringSi“ immer wieder mit neuem Leben zu füllen. „Wir erwarten, dass Sie sich aktiv einbringen, dabei bleiben und sich entwickeln“, nahm Dienenthal die Nachwuchswissenschaftler in die Verantwortung.

"Unglaublich wichtiges Anliegen"

Als „unglaublich wichtiges Anliegen“ bezeichnete Prof. Dr. Holger Foysi, Prodekan der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Siegen, die Aufgabe, junge Menschen für die MINT-Fächer zu begeistern. Mit dem Programm wolle man Vorurteile abbauen und Schülern früh die Angst vor einem naturwissenschaftlich-technischen Studium nehmen.„Sie gehören zu einer Generation, die mit der Bewegung ,Fridays for Future’ gezeigt hat, dass wir rücksichtsvoller mit unserer Umwelt umgehen müssen“, meinte Dr. Dennis Draxler. Dies könne nur durch eine neue Sparsamkeit und technische Innovationen gelingen, führte der Schulleiter des Dortmunder Leibniz-Gymnasiums, am Mittwoch in der Rolle des Vertreters der Bezirksregierung, weiter aus. Für letztere sorgten Fachkräfte aus dem MINT-Bereich, auch deswegen sei das Projekt von enormer Wichtigkeit.

Festvortrag von Prof. Dr. Hans-Jürgen Christ

Der Festvortrag zum Thema „Warum auch heute noch durch Materialermüdung Züge entgleisen und Flugtriebwerke explodieren“ von Prof. Dr. Hans-Jürgen Christ vom hiesigen Lehrstuhl für Materialkunde und Werkstoffprüfung zeigte auf, mit welch faszinierenden und hochkomplexen Themen sich die „MINTis“ demnächst beschäftigen könnten. Kevin Suta vom Institut für Oberflächen- und Werkstofftechnologie stellte als einer der Mentoren seine neuen Schützlinge auf eine „leichte Einstiegsphase“ ein. Spätestens im zweiten Förderjahr werde es aber „richtig zur Sache“ gehen.

Autor:

Christian Schwermer (Redakteur) aus Siegen

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