AWo entwickelt Quartierskonzept

Die AWo entwickelt zurzeit ein Konzept, um die Pflege- und Betreuungsangebote am Standort in Erndtebrück auf die Bedürfnisse, Bedarfe und Anforderungen der dort lebenden älteren Menschen auszurichten. Foto: Archiv
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sz - Die Zukunft liegt im Quartier: Der AWo-Bezirksverband Westliches Westfalen und der AWo-Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe unterstützen diesen Ansatz. Deshalb entwickelt die AWo zurzeit ein Konzept, um die Pflege- und Betreuungsangebote am Standort in Erndtebrück auf die Bedürfnisse, Bedarfe und Anforderungen der dort lebenden älteren Menschen auszurichten. Hierbei stehen vor allem die Schaffung von Wohn- und Betreuungsformen im Vordergrund, welche die unterschiedlichen Alltagssituationen und Pflegebedürfnisse der Menschen berücksichtigen. Das Seniorenzentrum in Erndtebrück soll zukünftig als Quartiershaus dienen und Teil des sozialen Netzwerkes der Gemeinde Erndtebrück sein.

Das Seniorenzentrum soll umgebaut werden. Die Bettenzahl würde von 72 auf 80 Plätze steigen. Zudem ist geplant, das Seniorenzentrum mit einer eigenen Küche auszustatten. „Im Zuge der Überlegungen haben wir das Quartier Erndtebrück genauer betrachtet und festgestellt, dass es noch Bedarf für einige soziale Dienstleistungen gibt,“ so Reinhard Strüwe, stellvertretender Geschäftsführer des AWO Bezirksverbandes Westliches Westfalen e.V. mit Sitz in Dortmund. Etwa in den Bereichen der hauswirtschaftlichen und pflegerischen Versorgung. Um diese Lücke zu schließen, plant die AWo einen ambulanten Dienst. Zudem sei eine Tagespflege mit zwölf Plätzen angedacht.

Teil der Überlegungen sind auch barrierefreie Altenwohnungen, die an das Seniorenzentrum angegliedert werden können. „Hier sehen wir einen großen Bedarf“, so Reinhard Strüwe. Angedacht sei, den Quartiersgedanken in Erndtebrück konkret mit Leben zu füllen. Die AWo führt zurzeit bereits an 13 Standorten Projekte durch, in denen einen Quartiersmanager die Seniorenzentren mit sozialen Dienstleistern, Gruppen und Nachbarn vernetzt. Ziel ist es, mit den verschiedenen Dienstleistungsanbietern zusammenzuarbeiten, die Kompetenzen zu bündeln und somit einen Mehrwert für ältere Menschen zu schaffen. „Nur durch ein funktionierendes Netzwerk werden wir den Herausforderungen einer zunehmend alternden Gesellschaft gerecht“, so Reinhard Strüwe. Es sei wichtig, Dienstleistungsangebote zu schaffen, die lebenslanges Wohnen in der Gemeinde ermöglichen.

In Kooperation mit dem AWo-Kreisverband Siegen-Wittgenstein/Olpe wäre es auch möglich, eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung im Quartier einzurichten. Mit dem Kreisverband könnte zudem ein Hol- und Bringdienst eingerichtet werden. „Das sind erste kreative Überlegungen für die Quartiersentwicklung in Erndtebrück“, so Reinhard Strüwe. Einen Zeitrahmen gebe es noch nicht: Das Konzept werde nun dem Investor vorgelegt und vom Architekten überplant. Dann wird es der Öffentlichkeit und den zuständigen Behörden vorgestellt. Dieser Schritt soll bereits bis Ende diesen Jahres realisiert werden. Anschließend geht es in die Umsetzungsphase.

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