B 508 soll sicherer werden

Die Ausbaupläne für die B 508 in Dahlbruch und Allenbach nehmen Gestalt an. Foto: Jan Schäfer

js - Die Ausbaupläne für einen 2,7 km langen Teilabschnitt der B 508 in Dahlbruch und Allenbach werden immer konkreter. Jetzt präsentierten Vertreter von Straßen NRW dem Hilchenbacher Stadtentwicklungsausschuss die aktualisierte Fassung der Konzeption, in die nun auch die jüngsten Vorschläge aus der Kommunalpolitik mit eingeflossen sind.

Die Planer haben nun einen beidseitigen Radweg vorgesehen, der mit mindestens 75 cm breiten Streifen von der Kfz-Fahrbahn getrennt wird. „Das Entflechten des Radverkehrs erhöht die Sicherheit“, bezog sich Johannes Müller auf einen Bundeserlass, nach dem sich Straßen NRW bei seinen Planungen richtet. Zwar sei die B 508 kein Unfallschwerpunkt für Zweiradfahrer, angesichts des hohen Verkehrsaufkommens aber müsse man prophylaktisch planen. Rund 20 000 Kfz pro Tag werden auf diesem Straßenabschnitt gezählt, die werktägliche Spitzenstunde wickelt 1867 Fahrzeuge ab, sagen die Hochrechnungen.

Die Fahrbahn selbst soll 7 Meter breit werden. Laut Müller ist das die maximal zulässige Breite in Ortsdurchfahrten. Diese sei aber auch angemessen, da auf der B 508 viel Schwerlastverkehr unterwegs sei, der auch in direkter Begegnung ungehindert fließen soll. Grunderwerb ist für den Ausbau wohl nicht nötig, die Katastergrenzen lassen genügend Spielraum für den angepeilten Ausbau.

Auf Vorschlag der Verwaltung hat Straßen NRW für den Bereich am östlichen Ortseingang Dahlbruch (Kirche, Kita, Ärztehaus, Kleiderstube, Restaurant) aufgezeigt, wie auf der Bergseite neben dem Radweg auch ein Parkstreifen eingebaut werden könnte. Auf einer Länge von 60 Metern würde er rund sechs Parkmöglichkeiten ergeben. Dafür müsste zwar kein Grunderwerb getätigt werden, in den Hang hineingraben müsste man dennoch. Eine etwa 2 Meter hohe Mauer müsste als Stütze eingezogen werden.

Von den Baukosten muss ein Anteil von etwa 110 000 Euro von der Kommune und den anliegenden Grundstücksbesitzern getragen werden. Die Politik forderte ein, dass die Belange der Rettungsdienste mit in die Planungen einbezogen werden. Wichtig ist es aus Hilchenbacher Sicht, dass nicht eine Engstelle wie in Kreuztal geschaffen wird.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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