Mobiles Labor kam aus Dortmund
Backpulver hält Polizei Siegen auf Trab

Mit Unterstützung aus Dortmund musste am Donnerstag ein weißes Pulver in der Polizweiwache im Siegener Stadtteil Weidenau geprüft werden.
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  • Mit Unterstützung aus Dortmund musste am Donnerstag ein weißes Pulver in der Polizweiwache im Siegener Stadtteil Weidenau geprüft werden.
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  • hochgeladen von Jan Krumnow (Redakteur)

kalle Weidenau. Natriumhydrogencarbonat - was sich nach einer aufwändigen chemischen Verbindung anhört, ist nichts anderes als: Backpulver. Das hielt am Donnerstagnachmittag stundenlang zahlreiche Einsatzkräfte in und um die Polizeiwache an der Weidenauer Straße in Atem, weil niemand wusste, was genau für eine Substanz das sein sollte. Um kurz nach 16 Uhr war die "Analytische Task Force" aus Dortmund eingetroffen, die die zunächst unbekannte Substanz prüfen sollte. Um kurz nach 17 Uhr wurde der DIN-A-5 Langumschlag an das transportable Labor übergeben. Von diesen Einheiten gibt es lediglich zwei in NRW, bundesweit sind es gar nur sieben. Wie die Polizei gegenüber der SZ mitteilte, hielten sich bis zur Analyse vier Beamte in der Wache auf. Sie durften die Räumlichkeiten nicht verlassen, ehe die Substanz nicht geprüft wurde. Das Gebäude wurde aufgrund des Fundes nicht evakuiert. 

Umschlag mit weißer Substanz wurde in Kreuztal gefunden

Wie die SZ erfuhr, stammte der Umschlag aus Kreuztal. Er hatte offenbar unfrankiert am Briefkasten eines Hausbesitzers gelehnt, der daraufhin die Polizei verständigt hatte. Weil es in der Region für die Testung keine Kapazitäten gab, hatte das mobile Labor aus dem Ruhrgebiet anrücken müssen. 

Sieben Fahrzeuge von der Task Force aus Dortmund 

Während sich die Kollegen von der Task Force in Dortmund mit sieben Fahrzeugen noch auf der Anfahrt nach Siegen befanden, hatte der Katastrophenschutz des Kreises Siegen-Wittgenstein einen Absetzcontainer "AB Gefahrgut" abgeladen. Auf dem benachbarten Parkplatz wurde eine Dekontaminations-Station installiert. Siegens Stadtbrandmeister Matthias Ebertz gegenüber der SZ hatte zunächst noch betont: "Wir nehmen den Fall ernst."

Autor:

Karl-Hermann Schlabach (Redakteur) aus Siegen

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