Bärenstarker Auftakt

 Inge und Paul Helmes aus Helberhausen (l.) sind am Neujahrsmorgen immer bestens vorbereitet, wenn es gegen 11 Uhr an der Haustür klingelt. Auch diesmal wurde die Helberhäuser Bärengruppe zur „Stärkung“ in die gute Stube gebeten. Foto: Anja Bieler-Barth
  • Inge und Paul Helmes aus Helberhausen (l.) sind am Neujahrsmorgen immer bestens vorbereitet, wenn es gegen 11 Uhr an der Haustür klingelt. Auch diesmal wurde die Helberhäuser Bärengruppe zur „Stärkung“ in die gute Stube gebeten. Foto: Anja Bieler-Barth
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nja  -  Es ist eine schon lange währende Tradition und doch immer wieder etwas ganz Besonderes – vor allem in diesem Jahr, in dem Helberhausen sein 700-jähriges Bestehen zu zelebrieren gedenkt: Wenn im Löffeldorf, in Hadem und Oberndorf frühmorgens „Pascha!“-Rufe erschallen und eine wild anmutende Truppe durch die Straßen zieht, um Spenden für die gute Sache zu sammeln, in Garagen und Wohnstuben schon mit flüssiger, manchmal aber auch fester Nahrung erwartet wird, diese andernfalls aber auch kein Pardon kennt und die Nordsiegerländer klingelnd aus dem Schönheitsschlaf reißt – dann hat die Stunde des neuen Jahres geschlagen. Mit dem Neujahrs-Umzug   der Helberhäuser Bärengruppe wurde also das Jubiläumsjahr 2018 eingeläutet.

Wer dazu gehören will, muss bekanntlich zwar nicht ungeküsst, aber unverheiratet sein und mindestens seit zehn Jahren seinen Wohnsitz in Hadem, Helberhausen oder Oberndorf haben. In diesem Jahr sind dies Präsident und Kassa Marcel Fröhlich, Bär Marc Stücher, Bärenführer Jens Menn, Matrose Mats Erik Roth, Teufel Timo Weiß, Hexe Matthias Meinhardt, Zigeuner Christopher Dornhöfer und Mexikaner Benjamin Winke. Maximal drei Jahre währt die aktive „Bärenphase“, zuvor ist man Bärenanwärter, anschließend automatisch Altbär.

Zur Gruppe der Altbären zählt Paul Helmes aus Helberhausen, der am Neujahrsmorgen glücklich und zufrieden gegen 11 Uhr seine Haustür öffnete und die Bärentruppe in die gute Stube bat. Mit Kaltgetränken wurde auf das junge Jahr angestoßen, Kassa Marcel Fröhlich nahm eine Spende in Empfang und bot zum Dank einen ganz besonderen Tropfen an. Pünktlich zum Start ins Jubiläumsjahr gab es zwei Varianten des Helberhäuser „Löffelschlucks 700 Jahre Helberhausen“: eine fruchtige sowie eine robustere und wahrscheinlich magenfreundlichere in Form eines Kräuterlikörs.

 Der Umzug mündet immer  in den Bärenball, der diesmal in der Turnhalle der TSG Helberhausen organisiert wurde. Erstmals engagierten die Bären hierfür  die  Siegener Band „UnArt“.

Autor:

Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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