Bahnübergang soll sicherer werden

 Am Bahnübergang „Grünewald“ entlang der B 62 ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen gekommen. Eine bauliche Umgestaltung soll die Gefahr entschärfen. Foto: Gemeinde Erndtebrück
  • Am Bahnübergang „Grünewald“ entlang der B 62 ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu gefährlichen Situationen oder gar Unfällen gekommen. Eine bauliche Umgestaltung soll die Gefahr entschärfen. Foto: Gemeinde Erndtebrück
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sz - Um zukünftig gefährliche Situationen am Bahnübergang „Grünewald“ an der B 62 zu vermeiden, soll nun das Thema baulich gelöst werden. In den vergangenen Jahren kam es immer wieder zu gefährlichen Situationen und Unfällen, wenn Lkw oder Pkw zu den ansässigen Firmen im „Grünewald“ den Bahnübergang überqueren mussten. Die enge Zufahrtsmöglichkeit und das hohe Verkehrsaufkommen an dieser Stelle erschwerten die Situation zusätzlich. Zuletzt erfolgten daher bereits verschiedene Maßnahmen, um die Verkehrssituation kurzfristig zu verbessern. Etwa fährt der Zug langsamer, Lkw- und Pkw-Fahrer werden mit Schildern auf die Gefahrenstelle hingewiesen.

Die Firma Erndtebrücker Eisenwerke (EEW), die Deutsche Bahn, der Landesbetrieb Straßenbau NRW und die Gemeinde Erndtebrück arbeiteten aber auch kooperativ an einer langfristigen Lösung. In den vergangenen Monaten wurden intensive Gespräche geführt und Lösungen erarbeitet, die in eine bauliche Umgestaltung des Bahnübergangs münden sollen. Entsprechende Entwürfe sollen nun konkretisiert werden. „Es ist wichtig für uns, an diesem Bahnübergang die Sicherheit unserer Mitarbeiter zu verbessern. Diese Gefährdung besteht seit vielen Jahren, weshalb wir froh sind, dass eine Lösung nun näher denn je ist. Wir hoffen weiterhin auf einen reibungslosen Ablauf“, betont Unternehmer Jörg Schorge von EEW.

Bis zur Umsetzung der abschließenden Lösung wird zwar noch das ein oder andere Jahr vergehen – der Weg dorthin ist aber nun klar vorgezeichnet. Dies freut Erndtebrücks Bürgermeister Henning Gronau: „Es ist sehr gut, dass damit die wichtigen ansässigen Betriebe und deren Mitarbeiter eine Aussicht auf eine deutliche Verbesserung der Verkehrsanbindung erhalten. Ein Dank gilt allen Beteiligten für die konstruktive Erarbeitung. Vor allem die Firma EEW hat sich hier enorm eingebracht.“ Seitens EEW hatte der ehemalige Landrat Paul Breuer in beratender Funktion den Lösungsprozess stark unterstützt. „Wir haben erreicht, dass alle an einem Strang ziehen“, so Breuer.

Das Areal am Bahnübergang soll in Zukunft so verändert werden, dass optimale Bedingungen für die ansässigen Unternehmen und vor allem mehr Sicherheit gewährleistet werden kann. Im Zuge der Planung wurde auch das anliegende Wohngebäude miteinbezogen – die Firma EEW konnte die Immobilie vor kurzer Zeit erwerben, was den zeitlichen Ablauf deutlich beschleunigen wird.

Guido Göldner von der Deutschen Bahn: „Dieses Beispiel zeigt, dass solche Lösungen nur gemeinsam vorangebracht werden können. Die Kooperation zwischen Bahn, Straßen NRW und Gemeinde war bis hierhin vorbildlich. Hinzu kam das große Interesse der Firma EEW an einer Lösung und das entsprechende Engagement, wofür wir uns bereits zum jetzigen Zeitpunkt bedanken möchten. Wir sind jetzt einen bedeutenden Schritt weiter.“

Die Planer der Deutschen Bahn, von Straßen NRW und der Gemeinde Erndtebrück arbeiten derzeit an den weiteren Schritten. Nun erfolgen die Abstimmungen mit dem Eisenbahnbundesamt sowie den Trägern öffentlicher Belange, zudem soll die politische Zustimmung zu den Entwurfsplanungen eingeholt werden.

„Die jetzigen Entwürfe würden sich perfekt in zukünftige Straßenbauprojekte integrieren lassen. Die Abstimmung war hier ideal“, ergänzte Winfried Behle von Straßen NRW. Im Zuge dieser Abstimmungen und Beschlussfassungen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt die Veröffentlichung der Planunterlagen.

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