Bakterien kein Besorgnisgrund

Im Kreuztaler Klärwerk wurde eine auffallend hohe Legionellenkonzentration festgestellt. Foto: Dirk Manderbach
  • Im Kreuztaler Klärwerk wurde eine auffallend hohe Legionellenkonzentration festgestellt. Foto: Dirk Manderbach
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js - Auch die größte Kläranlage der Stadt Kreuztal war in der Folge des Warsteiner Legionellenskandals untersucht worden - als eine von 29 im Land NRW. Und tatsächlich wurde in den Belebungsbecken eine deutlich erhöhte Konzentration der Bakterien nachgewiesen. Landrat Paul Breuer und Kreuztals Bürgermeister Walter Kiß wissen seit Ende November davon, gingen aber erst jetzt an die Öffentlichkeit - und zwar mit einer Entwarnung: Es bestehe keine Gefahr für die Bevölkerung.

Die Legionellen, die in den Kreuztaler Becken nachgewiesen wurden, gehören der Gruppe der „Legionella non-pneumophila“ an. Diese seien weitaus weniger gefährlich als die „Legionella pneumophila, Serotyp1, Knoxville“, die in Warstein teils schwere Lungenentzündungen hervorgerufen hatten. Darauf wies Dr. Christoph Grabe, Fachserviceleiter Gesundheit und Verbraucherschutz beim Kreis, hin. Legionellen gebe es weltweit im Süßwasser. Sie seien nur dann bedenklich, wenn das Wasser erwärmt werde und sich Aerosole bildeten. Nur über das Einatmen könnten sie dem Menschen gefährlich werden.  Dies sei in Kreuztal nicht der Fall, da es sich um einen Anlagentyp handele, in dem es verfahrensbedingt kaum zu Aerosolbildung komme.

Woher die Legionellen kommen, sei derzeit unklar - nicht aber aus Industriebetrieben im nördlichen Stadtgebiet, betonte Bürgermeister Kiß.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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