Bald gibt’s eine Boulder-Halle

 „Die Betzdorfer“ schauten sich interessiert an, wie das Bouldern vonstatten geht. Für die allermeisten ist diese Sportart Neuland. Foto: dach
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dach - Aus der Halle 5 des ehemaligen Lampertz-Werks II wird schon in Kürze die Boulder-Lounge „linie-neun“. Im Gewerbepark an der Sieg öffnet demnächst diese besondere Kletter-Halle. Am Dienstagabend fand hier ein Treffen des Netzwerks „Die Betzdorfer“ statt. Die geladenen Gäste, meist Gewerbetreibende aus der Sieg-Heller-Stadt, begutachteten, was Christian Well und Andre Bernhardt in der letzten Zeit quasi im Feierabendbetrieb aus dem Boden gestampft haben.

Die Initiative ging dabei von Well aus, der in Betzdorf eine Praxis für Physiotherapie betreibt. Der 44-Jährige klettert seit über zwei Jahrzehnten, hat bereits in Bad Marienberg eine Boulder-Halle betrieben. Deren Interieur hatte er jahrelang eingelagert. Irgendwann konnte er seinen heutigen Kompagnon Bernhardt (23) für die Idee begeistern, eine solche Halle im Raum Betzdorf zu betreiben, konkret eben in Wallmenroth. „Der Einzugsbereich hier ist ideal“, so Well. Die nächste vergleichbare Halle befinde sich in Weidenau. Zudem sei ein Bahnhaltepunkt gleich um die Ecke: „Die Anbindung ist sehr gut.“

Über 20 Tonnen Holz hat das Duo in der 450 Quadratmeter großen Halle, die es von der Regionalen Entwicklungsgesellschaft (Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain) angemietet hat, verbaut. Und nicht nur das: an der Bodenplatte wurde gewerkelt, ein Sanitärbereich eingerichtet und auch den Brandschutzvorgaben mussten die beiden logischerweise nachkommen.

Noch hat die Halle nicht geöffnet, aber „in Kürze“, wie die Verantwortlichen sagten, soll es soweit sein. Einige Restarbeiten stehen noch aus, dann wird die Boulder-Lounge den Kletterfreunden täglich von nachmittags bis abends offenstehen.

Beim Bouldern handelt es sich um eine Variante des Kletterns ohne Seil. Die Maximalhöhe ist 4,50 Meter, der Boden mit dicken Matten ausgelegt. Es kommt vor allem auf Kraft und Technik an. In wenigen Zügen soll der Kletterer an seiner Leistungsgrenze angelangt sein.

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