Benefiz für Ruß-Schule

Der Chor der Waldorfschule präsentierte sich mit poppigen, aber auch mit romantischen Stücken.  Foto: anne

anne Siegen. Über ein musikalisches Geschenk durfte sich am Sonntagvormittag die Johanna-Ruß-Schule freuen. Die Musikgruppen der Rudolf-Steiner-Schule haben mit viel Engagement ein Benefiz-Konzert zugunsten der Schule in der Numbach vorbereitet. Mit einem vielfältigen Programm erfreuten sie die zahlreich erschienenen Freunde und Schüler der beiden Schulen. Und eine kleine Premiere war die Veranstaltung dabei auch noch, denn es war das erste Konzert im neuen Festsaal der Johanna-Ruß-Schule.

Das Orchester der Mittelstufe (Leitung: Christine von Huene) machte den Anfang und spielte die bekannten Sätze „La Primavera“, „L’Estate“ und „L’Autunno“ aus Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Dem Anlass angemessen festlich erklangen die schön gestalteten Sätze und auch kleine Pannen machten das Konzert nur menschlicher und charmanter. Auch Felix Mendelssohn Bartholdys „Schweizerlied“ aus der „Sinfonie in F“ erfreute die Zuhörer mit seinem tänzerischen Charakter. Vivaldi gab es aber an diesem Morgen noch einmal, allerdings beim zweiten Mal in anderer Besetzung und mit dem „Concerto in G-Dur op. 3“. Die Schülerinnen Franziska Gräbener, Solveig Jungclaussen, Jana Rieger (alle Violine), Melissa Roth (Viola) und Marie Falk (Violoncello) präsentierten sich mit dem schon recht anspruchsvollen Werk und ernteten viel Applaus.

Mit dem Chor der Schüler, Lehrer, Eltern und Freunde der Schule (Leitung: Cornelia Pithan) stand auch Mendelssohn Bartholdy ein zweites Mal auf dem Programm, dieses Mal mit seinem bekannten „Denn er hat seinen Engeln befohlen“. Damit hat sich der Chor ein wunderschönes Stück ausgesucht, das aber auch seine intonatorischen Schwierigkeiten hat. Mit dem „Abendlied“ von Joseph Rheinberger präsentierten die Sänger dann noch einmal weiche Klänge romantischer Musik.

Aber auch poppigere Musik hat der Chor (Leitung: Peter Meixner) drauf, wie er mit Phil Collins’ „Another Day In Paradise“ bewies. Klassischer wurde es dann wieder mit dem Orchester der Oberstufe (Leitung: Cornelia Pithan), das vier Sätze aus Georges Bizets „L’Arlésienne“ spielte. Zunächst im Unisono und energisch präsentierten die Musiker das Thema, zeigten sich aber in den verschiedenen Sätzen auch mit weichem schönem Klang, dann wieder mit heiteren, fast überschwänglichen Passagen.

Zum Abschluss des Konzerts kam das Blasorchester (Leitung: Werner Hoffmann) auf die Bühne. Mit der „Train Whistle“, die für den originalen Ton einer alten Lokomotive sorgte, und dem Song „Riders In The Sky“ gab das Blasorchester musikalisch Volldampf. Mit Peter Tchaikovskys choralartigem „Morning Prayer“ aus dem „Album for the Young“ wurde es dann noch einmal ruhiger. Aber der Abschluss gehörte wieder einem absolut mitreißendem Stück, der „Klezmania“, in dem das Blasorchester sich mit erneut tollem Klang präsentierte.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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