Berleburger SPD will Transparenz

 SPD-Stadtverbandsvorsitzender Arno Wied (l.) und Fraktionschef Bernd Weide (r.) geben Dietmar Beuter Rückendeckung für die Bürgermeister-Kandidatur in Bad Berleburg. Foto: Björn Weyand
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bw - Der SPD-Stadtverband Bad Berleburg stellte am Donnerstag in Aue seinen Bürgermeister-Kandidaten Dietmar Beuter offiziell vor. Und der 57-Jährige erklärte gleich, was er anders machen will. Es müsse in Zukunft mehr öffentlich diskutiert werden, nicht mehr in einem der zahlreichen Arbeitskreise in Bad Berleburg. Mehr Transparenz – das ist für den vierfachen Familienvater ein ganz wichtiger Punkt. Passend zur Weiberfastnacht reimte der gebürtige Wingeshäuser: „Wenn ich nicht mehr weiter weiß, dann bilde ich einen Arbeitskreis – das geht nicht!“ Fragestellungen gehörten in die dafür zuständigen Fachausschüsse, „sonst brauch’ ich die gar nicht“. Immerhin sei der inflationäre Gebrauch von Sitzungen des Ältestenrates eingedämmt worden.

Ende April endet für Dietmar Beuter die Dienstzeit als Berufssoldat. Sein Barett hängt der Stabshauptmann dann an den Nagel, von Ruhestand soll aber noch keine Rede sein. „Ich will die neue Herausforderung“, sagte der 57-Jährige. Und er wird daher Herausforderer von Amtsinhaber Bernd Fuhrmann.

Da er bei der Bundeswehr mit dem Schwerpunkt Personalverwaltung zu tun hatte, sieht Dietmar Beuter sich gewappnet für den Posten im Rathaus. Immerhin habe er Personalplanung und -steuerung mit ca. 90.000 Soldaten betrieben. Die Stelle des ersten Beigeordneten solle mit ihm als Bürgermeister nicht wieder neu besetzt werden, wenn Jürgen Weber bald in Ruhestand gehe, machte Beuter bereits deutlich.

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