Betreuungsangebot für Ältere

 Stefanie Jung, Karin Dellori und Janina Hofmann leiten ab sofort die neue Betreuungsgruppe in Oberndorf. Das freut Gemeindemitarbeiterin Ursula Hampel und Pfarrer Oliver Lehnsdorf (v.l.). Foto: Holger Weber
  • Stefanie Jung, Karin Dellori und Janina Hofmann leiten ab sofort die neue Betreuungsgruppe in Oberndorf. Das freut Gemeindemitarbeiterin Ursula Hampel und Pfarrer Oliver Lehnsdorf (v.l.). Foto: Holger Weber
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howe - Auch wenn das gleichnamige Brettspiel schon mal das Gegenteil vermuten lässt: Wer jeden dritten Donnerstag im Monat ins Oberndorfer Gemeindehaus kommt und von 14.30 bis 17 Uhr singt, erzählt, lacht oder Mensch-ärgere-Dich-nicht spielt, der hat auf jeden Fall gewonnen. Am Mittwoch stellten die Feudingerin Janina Hofmann, die aus Rückershausen stammende Stefanie Jung sowie die Oberndorferin Karin Dellori ihr neues Betreuungsprojekt „Erzähl doch mal“ vor. Ältere Menschen mit Assistenzbedarf werden an einem Nachmittag von drei qualifizierten, ehrenamtlichen Helferinnen betreut – sozusagen als Zusatzangebot zu dem, was in Oberndorf und Feudingen schon für ältere Menschen mit den Seniorenkreisen im Elim und in Feudingen gemacht wird. Nur mit dem Unterschied, dass sich Stefanie, Janina und Karin in der Hauptsache um diejenigen kümmern möchten, die so eine Gelegenheit sonst nicht unbedingt wahrnehmen können.

„Ich finde es toll, dass es das jetzt gibt“, freut sich Pfarrer Oliver Lehnsdorf, der die Betreuungsgruppe genauso unterstützt wie die Diakonischen Gemeindeschwestern für Oberndorf und Feudingen, Ursula Hampel und Erika Wiesel. Kaffeetrinken steht auf dem Plan, gemeinsames Waffelbacken, ein Bewegungsangebot mit dem Gymnastikball, Spiele spielen und vieles mehr. Stefanie Jung, geborene Althaus, ist gelernte Erzieherin. Im Seniorenzentrum Elim hat sie den sozialen Dienst geleitet. Heute lebt sie mit ihrer Familie im Siegerland und befindet sich gerade in Elternzeit. Sie ist ebenso vom Fach wie ihre Kolleginnen Janina Hofmann und Karin Dellori. Beide sind ausgebildete Betreuungskräfte für Demenzkranke – womit auch eine Zielgruppe angesprochen ist, die jeden dritten Donnerstag im Monat herzlich willkommen ist.

Für Angehörige von demenzkranken Menschen ist „Erzähl doch mal“ eine Entlastung, weil man die Oma oder den Opa für zwei, drei Stunden in guten Händen weiß. Das neue Angebot, darauf legen die drei Frauen wert, ist rein ehrenamtlich. Eingeladen ist jeder, der gerne kommen möchte, eben nicht ausschließlich ältere Menschen mit Assistenzbedarf. „Es geht auch darum, Menschen im Alter zu fördern“, betont Janina Hofmann. Stefanie Jung ergänzt, man wolle ein „Wohlfühlangebot“ vorhalten. Selbstverständlich können die Leute ihre eigenen Wünsche mit einbringen. Singen – das wäre zum Beispiel eine Sache, die sicher gerne angenommen wird. „Es wird alles geben, nur keine Langeweile“, lautet das Motto der Betreuungsgruppe.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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