Bewegung in den Verhandlungen

 Die Beschäftigten am UCON-Standort in Sechshelden gaben ihren Standort keineswegs kampflos auf. Ende 2013 wurde das zur Schließung anstehende Werk mehrfach bestreikt. Foto: Ralph Schneeberger
  • Die Beschäftigten am UCON-Standort in Sechshelden gaben ihren Standort keineswegs kampflos auf. Ende 2013 wurde das zur Schließung anstehende Werk mehrfach bestreikt. Foto: Ralph Schneeberger
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vö - An der Entscheidung ist nicht mehr zu rütteln: Das Werk der UCON AG im Haigerer Stadtteil Sechshelden mit gut 150 Mitarbeitern wird zum Ende des Jahres 2014 geschlossen. Zur Belegschaft gehören nach wie vor 20 Wittgensteiner, die nach dem Brand des damaligen Thielmann-Werkes an der Berleburger Astenbergstraße mit der Container-Fertigung nach Hessen wechselten.

Zunächst, Mitte der 90er Jahre, waren es sogar rund 150 Beschäftigte, die täglich in Kleinbussen zwischen Wittgenstein und Haiger pendelten. Mittlerweile hat sich die Zahl deutlich reduziert, weil viele Mitarbeiter eine Alternative mit geringerer Fahrtzeit gefunden haben. Den 20 verbliebenen Wittgensteinern wird nicht viel etwas anderes übrig bleiben, als nach einem neuen Arbeitsplatz Ausschau zu halten. Bereits im Juni 2013 waren die Beschäftigten der UCON AG vom TEKA-Mutterkonzern darüber informiert worden, dass der Standort in Haiger Ende 2015 geschlossen werden sollte. Kurze Zeit später war von Ende 2014 die Rede.

Geräuschlos ging der geplante Arbeitsplatzabbau in Haiger nicht über die Bühne. Alle Verhandlungsrunden gingen im vergangenen Jahr ergebnislos über die Bühne. Wie die SZ erfuhr, soll in der kommenden Woche erneut verhandelt werden. Dass sich beide Seiten vor Jahresfrist nicht annähern konnten, kommt für Harald Serth, Gewerkschaftssekretär der IG Metall, wenig überraschend: Das vorgelegte Abfindungsangebot für die Beschäftigten sei „unterirdisch“ gewesen.

Mittlerweile deute sich ein Lösungsansatz an, so der Mann von der Gewerkschaft. Die in Aussicht gestellten Abfindungen seien deutlich aufgestockt worden und auch die Gründung einer Transfergesellschaft sei in greifbare Nähe gerückt.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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