Bewohner retteten sich ins Freie

 Einen Kellerbrand in einem Wohnhaus an der Marburger Straße mussten in der Nacht zu Freitag die Kameraden der Erndtebrücker Feuerwehr löschen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Foto: Björn Weyand
  • Einen Kellerbrand in einem Wohnhaus an der Marburger Straße mussten in der Nacht zu Freitag die Kameraden der Erndtebrücker Feuerwehr löschen. Die Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Foto: Björn Weyand
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bw - Das Haus ist nicht mehr bewohnbar, immerhin kamen jedoch die drei Bewohner in der Nacht zu Freitag mit einem Schock davon. Sie retteten sich vor den lodernden Flammen eines Kellerbrandes ins Freie und blieben glücklicherweise unverletzt. Um Punkt 0.53 Uhr ging die Alarmierung für die Erndtebrücker Feuerwehr über den Melder. Als die ersten Kameraden wenige Minuten später an dem Wohnhaus an der Marburger Straße – direkt nebenan ist die Tankstelle – ankamen, schlugen ihnen aus den Kellerschächten die Flammen entgegen. Im Untergeschoss des Hauses brannte es in voller Ausdehnung.

Die Feuerwehrleute bereiteten in Windeseile den Löschangriff vor, die Atemschutzgeräteträger arbeiteten von außen und von innen. „Wir hatten eine sehr starke Hitzeentwicklung“, berichtete der Erndtebrücker Gemeindebrandinspektor Karl-Friedrich Müller der Siegener Zeitung. Entsprechend war der Einsatz für die Floriansjünger anstrengend. Trotzdem hatte die Feuerwehr den Kellerbrand relativ schnell im Griff, um 1.30 Uhr erging daher bereits die Meldung: „Feuer ist aus!“ Zur Truppe am Einsatzort gehörten Kameraden des Löschzugs Erndtebrück und der Löschgruppe Womelsdorf, später wurden zudem noch weitere Atemschutzgeräteträger aus Birkelbach angefordert. Insgesamt waren mehr als 40 Kameraden im Einsatz.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei brach das Feuer in einer seit längerer Zeit nur noch als Lager und Abstellraum genutzten Sauna aus. Ein Mieter des Mehrfamilienhauses wurde beim Fernsehen durch den an seinem Fenster vorbei ziehenden Rauch auf den Brand aufmerksam und alarmierte die Feuerwehr. Das Gebäude ist aufgrund der Kontaminierung durch Rauchgase bis auf Weiteres nicht mehr bewohnbar. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 70.000 Euro. Wie das Berleburger Kriminalkommissariat ermittelte, war ein technischer Defekt in der Stromzuführung zu der Sauna die Brandursache.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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