Bildungszentrum erhält Förderung

 Einen Förderbescheid über mehr als 700.000 Euro überreichte Thomas Rachel (M.), parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium, für das Bildungszentrum Wittgenstein an Winfried Schwarz (3.v.r.) und Rainer Pöppel (2.v.r.). Darüber freuten sich auch Willi Brase (MdB), Landrat Andreas Müller und Volkmar Klein (MdB, v.l.). Foto: Björn Weyand
  • Einen Förderbescheid über mehr als 700.000 Euro überreichte Thomas Rachel (M.), parlamentarischer Staatssekretär im Bildungsministerium, für das Bildungszentrum Wittgenstein an Winfried Schwarz (3.v.r.) und Rainer Pöppel (2.v.r.). Darüber freuten sich auch Willi Brase (MdB), Landrat Andreas Müller und Volkmar Klein (MdB, v.l.). Foto: Björn Weyand
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bw - Der Förderbescheid kam am Freitag noch nicht per E-Mail, sondern noch klassisch auf Papier und per Taxi vom Bad Berleburger Bahnhof. Das Geld, das durch den Bewilligungsbescheid an das Bildungszentrum Wittgenstein überwiesen wird, ist allerdings für digitale Ausstattung gedacht. Erfolgreich hatte sich die Berufsbildungsstätte um die Fördermittel aus einem Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beworben. Am Ende fließen exakt 703.078 Euro nach Wittgenstein. „Ein sehr namhafter Betrag für eine wichtige, aber relative kleine Einrichtung“, stellte Thomas Rachel fest. Der parlamentarische Staatssekretär aus dem Bundesbildungsministerium übergab den Förderbescheid an Winfried Schwarz, Geschäftsführer des Bildungszentrums.

Weil sich die Einrichtung ein so „kluges Motto“ gegeben habe („Bildung öffnet Türen“), könne er es nicht viel besser formulieren, sagte Thomas Rachel beim Besuch in Bad Berleburg: Bildung eröffne berufliche Chancen. In der Hinsicht sei die duale Berufsausbildung eine Erfolgsgeschichte, weil es hier zwei Lernorte für Theorie und Praxis gebe und Kleinbetriebe zur Ausbildung motiviert werden könnten. Nicht umsonst habe Deutschland die geringste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Doch die Anforderungen an Fachkräfte und auch an die Ausbildung steigen, wie der Parlamantarische Staatssekretär betonte. Ein wichtiger Punkt sei die fortschreitende Digitalisierung der Arbeit.

Für die Herausforderung rüstet das Bildungszentrum Wittgenstein nun auf. Nach der umfangreichen Erweiterung und Modernisierung der Gebäude vor einigen Jahren, wolle die Einrichtung jetzt in die Optimierung des Maschinenparks investieren, erklärte Winfried Schwarz. Dabei gehörte das Bildungszentrum Wittgenstein zu den ersten Antragsstellern für das Sonderprogramm des Bildungsministeriums zur Förderung von Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten. Den Förderantrag zu stellen, sei nicht ganz einfach gewesen, betonte der BZW-Geschäftsführer, der seinen Dank an Landrat Andreas Müller und die gesamte Kreisverwaltung richtete, die beim Antrag geholfen habe.

Das Bildungszentrum will mit den Fördergeldern unter anderem eine moderne Wasserstrahlschneideanlage anschaffen – Auszubildende erstellen dabei Bauteile im CAD-Programm und können diese in verschiedene Datenformate umwandeln. Damit wird die Vernetzung zwischen Arbeitsplatz und Maschine erweitert. Die Anlage umfasst eine CNC-Steuerung der neuesten Generation, mit der Werkstoffe wie Metall, Glas oder Kunststoff ohne Wärmeeinbringung geschnitten werden können. Außerdem möchte das Bildungszentrum den Maschinenpark um neue Dreh- und Fräsmaschinen mit externer Programmierung an CAD/CAM-Arbeitsplätzen erweitern. Die Schulungsräume werden mit neuer Technik wie interaktiven Whiteboards und natürlich mit neuen Computern ausgestattet.

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Archiv-Artikel Siegener Zeitung aus Siegen

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